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Bei mir ist gerade der Wurm drin: Stricktechnisch bringe ich gar nichts auf die Reihe; was ich auch anfange, irgendwas ist immer verkehrt. Muster ausgesucht, Zopf ist blöd zu stricken, anderen Zopf eingefügt, kommt mit der Maschenzahl nicht hin, doch wieder ursprünglichen Zopf genommen, Socken zu eng, neu angeschlagen, Stricken nach chart nervt mich…

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Bin gerade nicht sicher, ob ich so weiter stricken möchte… lieber was anderes probieren, der Stash bietet noch Sockenwolle in pink, vielleicht ein eigenes Muster entwerfen? Gerechnet, gefühlte 1000x toe up angestrickt, alles blöd! HACH!

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Was gibt’s essenstechnisch Neues? Habe mich länger mit gesunden Fetten beschäftigt. Das Problem ist ja: Schulmedizinisch werden einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren empfohlen (Oliven-, Raps-,Leinöl etc).

Die Paleoernährung hingegen sagt ganz klar: Neben etwas Olivenöl bitte hauptsächlich Kokosöl verwenden, das zu nahezu 100% aus gesättigten Fettsäuren besteht. Mh, und jetzt?

Meine Nachforschungen ergaben, dass Anfang 2015 neue Leitlinien  zum Thema Fette von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erschienen sind, bei Interesse hier nachzulesen unter dem Titel

“Evidenzbasierte Leitlinie: Fettzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungs- mitbedingter Krankheiten”. Ein spannendes Thema, deswegen habe ich die meisten Seiten dieser wirklich umfangreichen Stellungnahme gelesen.

Eindeutig scheint jedenfalls zu sein, dass ein übermäßiger Verzehr von ungesättigten Fettsäuren sowohl das Gesamtcholesterin als auch das ungünstige LDL erhöht. Daraus ziehe ich für mich den Schluss, weiterhin ausschließlich hochwertige Öle zu verzehren und zwar in einer bunten Mischung. Oliven-,Raps-,Lein- und Koksöl werde ich weiterhin allesamt in meinen Speiseplan einbauen.

Der Knüller der mehrere 100 Seiten starken Fett-Leitlinie kommt fast am Schluss:

Zitat:

Bei der Bearbeitung der einzelnen Kapitel ist deutlich geworden, dass die Datenlage zu den Austauschbeziehungen von Fett bzw. Fettsäuren mit anderen Nahrungsfaktoren immer noch unzureichend ist. Hierzu wären weitere systematische Untersuchungen wünschenswert, da Empfehlungen (für Gesunde) im Sinn eines gezielten Austauschs von Nahrungskomponenten bei isokalorischer Kost einen optimalen Beitrag zur Primärprävention ernährungsmitbedingter Krankheiten leisten können.

Ohne Worte!

Auch mit dem Mac habe ich gerade ein akutes Problem: Seit dem neuesten Yosemite-update ist die neue Foto-App vorhanden. Dort gibt es nicht mehr die Funktion: “Foto in externem editor bearbeiten”. Kann mir zufällig jemand sagen, wie ich nun die Fotos in Pixelmator öffne?

Hab erstmal Iphoto wieder aktiviert, aber Importe von der Kamera gehen  alle direkt in die neue Foto App. Total umständlich! Ich hoffe, es gibt eine praktische und logische Erklärung für dieses Problem?

Man liest sich!

Ingrid

 

Österliche Erkenntnisse

Hattet ihr auch alle so tolles Osterwetter? Warm war es ja nicht wirklich, aber immerhin sonnig. Und auf der Terrasse ließ es sich mit Decken bewaffnet herrlich auf den Liegen lümmeln.

Strickzeit gab es. Und Lesezeit. Viel Lesezeit.

Verschlungen habe ich 2 Bücher zum Thema gesunde Ernährung. Damit ich nicht gleich wieder alles vergesse, habe ich die wichtigsten Dinge daraus zusammen gefasst und füge sie hier gleich ein.

Ich gebe zu: In den 90er habe ich in diversen Vollwertkochkursen gelernt, wie wertvoll das volle Korn für uns alle ist. Und die ungesättigten Fettsäuren . Wie wichtig die Milchprodukte als Calciumspender sind und dass Vegetarier eh die Gesündesten von allen sind. Die Getreidemühle lief auf Hochtouren, Low Fat und High Carb waren angesagt.

Und heute ist alles anders. Genau genommen um 180 Grad gedreht: Das Korn ist nix für menschliche Mägen, es enthält nämlich potentielle Anti-Nährstoffe und seine vielgelobten Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe bekommen wir sehr einfach auch über besser geeignete Lebensmittel. Heute sind die gesättigten Fettsäuren z.B. in Olivenöl und Kokosöl die Gesünderen, die ungesättigten oxidieren schon in der Flasche und sind sehr schnell ungenießbar.

Ich fasse hier mal kurz zusammen, was für mich die Quintessenz aus beiden Büchern war:

 

Warum die falsche Auswahl von Lebensmitteln zu Krankheit und Übergewicht führt

Zwei Hormone sind ganz wesentlich an der Regulation unseres Körpergewichtes beteiligt: Das Insulin und das Leptin.

1.Insulin
Insulin wirkt anabol, das bedeutet aufbauend, speichernd. Wenn wir Lebensmittel essen, die viele Kohlenhydrate beinhalten, produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, wodurch der Zucker in die Zellen verfrachtet wird, um den Blutzucker konstant zu halten. Ein permanent hoher Blutzuckerspiegel würde auf Dauer viele Organe schädigen. Die Zellen brauchen den Zucker aus dem Blut zum einen als Brennstoff zur Energiegewinnung, zum anderen zur Speicherung als Glycogen in der Leber und in den Muskeln. Das Leberglykogen kann bei Bedarf wieder zu Zucker zurück verwandelt werden, das Muskelglykogen bleibt dort und steht dort als Brennstoff für Muskelarbeit zur Verfügung. Die Speicherkapazität ist jedoch begrenzt, sie reicht für maximal 90 Minuten harte körperliche Arbeit. Wer sich nie körperlich belastet, wird diesen Muskelspeicher niemals komplett entleeren.
Ein Problem bekommen wir, wenn wir zu viel von für Menschen ungeeigneter Nahrung zu uns nehmen. Das sind vor allem industriell verarbeitete, hochkalorische Produkte, die durch „leere“ Kalorien ohne wertvolle Inhaltsstoffe das Verlangen nach „Mehr“ steigern und uns nie wirklich zufrieden stellen. Beispiele dafür sind z.B. Kartoffelchips, Schokolade, Fertigpizza etc. Auch ein Zuviel an kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wird bei Übergewichtigen Probleme machen. Dazu gehören Brot (auch Vollkorn!), Brötchen, Nudeln, Reis, Müsli, Zucker, Kuchen, Kartoffeln etc.
Wir schauen uns an, was passiert, wenn wir eine Überernährung mit viel Kohlenhydraten betreiben: Wenn immer Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, werden diese zunächst als Glykogen abgespeichert. Wenn nun aber die Leber und die Muskeln ihre Speicherkapazität schon voll ausgeschöpft haben und alle Zellen voll sind, greift Plan B :
In der Leber werden die überschüssigen Zucker zu Fettsäuren umgebaut, die sich dann in 3-er Gruppen zusammenlagern und Triglyceride heißen. Sie gelangen nun durch die Blutbahn zu den Fettdepots und werden dort gespeichert.
Fazit: Die bevorzugte Verbrennung von Zucker vor Fett zur Energiegewinnung und die Bildung von Triglyceriden sind verantwortlich für das steigende Körperfett.
Und damit nicht genug: Die hohen Spiegel von Zucker und Triglyceriden im Blut bringen ein anderes Hormon aus dem Lot, das Leptin.

2. Leptin
Leptin ist ein Hormon, dass die Energiebalance steuert und das in den Fettzellen selbst gebildet wird. Leptin sagt (vereinfacht dargestellt) im Gehirn Bescheid, wieviel Körperfett aktuell gespeichert ist. Leptin ist morgens durch die nächtliche Nahrungskarenz niedrig und sorgt so dafür, dass wir hungrig aufwachen. Nach dem Essen ist der Leptinspiegel hoch, was uns satt und zufrieden macht. Körperfett ist grundsätzlich nichts Schlimmes, sondern dient als Energiedepot für schlechte Zeiten. Für das Gehirn ist es wichtig zu wissen, wieviel Körperfett aktuell vorhanden ist; das Fettgewebe selbst übermittelt diese Information durch das Leptin. Bei wenig Körperfettanteil kommt wenig Leptin im Gehirn an, das sagt dem Gehirn:“Wir haben zu wenig Körperfett. Los, essen und wenig bewegen!“ Umgekehrt: Viel Fett, viel Leptin, das Gehirn mindert den Appetit und steigert das Verlangen nach Bewegung. Wenn das alles so funktioniert, ist das System im Gleichgewicht und es gibt keine Probleme.
Kommt jedoch z.B. ein psychischer Aspekt dazu, dass nämlich eine bestimmte Nahrung eine positive Emotion hervorruft, kann es leicht zu Störungen kommen. Sagen wir, Sie essen immer dann Schokolade, wenn Sie Langeweile haben und fühlen sich dadurch vorübergehend besser und wollen diesen Effekt immer wieder nutzen, dann wird das System mit Kohlenhydraten überschwemmt und letztendlich ist der Spiegel an Zucker und Triglyceriden so hoch, dass das Gehirn zur Selbsthilfe greift und das Leptin aus den Fettzellen gar nicht mehr erkennt.
Diesen Zustand nennt man Leptinresistenz. Bei Übergewicht ist so eine Leptinresistenz sehr wahrscheinlich. Das Gehirn hört die Message des Leptins nicht. Das „Hey, wir haben genug Fett, hör auf zu essen und beweg dich !“kommt einfach nicht an und deswegen sendet das Gehirn ständig: „Wir sind zu dünn, los essen!“
Die fehlende Leptin Rückmeldung ist stärker als jeder menschlicher Wille, Sie werden auf Dauer nicht dagegen ankommen. Ein Beispiel dafür sind unbeherrschbare Heißhungerattacken. Dies ist kein Mangel an Willenskraft, sondern der Ausdruck unbewusster Abläufe im Gehirn, die stärker sind als jede bewusste menschliche Entscheidung.
Hinzu kommt noch: Leptin Resistenz führt zu Insulinresistenz. Die Fettzellen sind irgendwann voll und um sich nicht selbst zu zerstören, entsteht die Insulinresistenz. Das bedeutet, die Zellen verlieren ihre Insulinsensibilität. Als Folge produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin, um die Zellen zur weiteren Speicherung zu zwingen. Letztendlich ruft das Zeltschäden hervor; die geschädigten Zellen wollen sich jedoch schützen und produzieren mehr Insulinresistenz und so entsteht ein Circulus vitiosus.
Hohe Insulinspiegel sind ein klarer Risikofaktor für Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Diese hohen Insulinspiegel sorgen anfangs übrigens für niedrige Blutzuckerspiegel. Der Mensch fühlt sich dadurch schlapp, müde, und ist immer hungrig. Übersetzt in die Gehinsprache bedeutet das: Essen. Sofort. Zucker. Das System schaukelt sich hoch und endet im Diabetes mellitus Typ II, den sogenannten Alterszucker (den heute aber auch Kinder haben.)
Ein weiteres großes Problem ist, dass das Gehirn für seinen Stoffwechsel auf Kohlenhydrate angewiesen ist. Essen Sie über den Tag verteilt immer wieder Kohlenhydrate, ist der Körper so daran gewöhnt, dass er eine entscheidende Fähigkeit verliert, nämlich das Fettgewebe abzubauen und sich daraus selber Glukose herzustellen. Noch einmal zum besseren Verständnis: Obwohl  mehr als genügend Energie im Fettgewebe gespeichert ist, meldet das Gehirn ständig: „Kohlenhydrate essen, ich brauche welche!“ Der Trick ist nun, dem Gehirn wieder beizubringen, wie es sich den benötigten Zucker selbst herstellen kann. Das geht nur durch konsequenten Kohlenhydratverzicht und zwar anfangs über mindestens 3-4 Tage. Danach reicht es, immer mal wieder über 12 bis 24 Stunden kohlenhydratarm zu essen. So bekommt das Gehirn wieder Anschluss an den Fettstoffwechsel. Dadurch entfallen die Heißhungerattacken und Ihr Fettgewebe wird konstant weiter abgebaut.

Wir fassen zusammen: Allein durch die Auswahl richtiger Lebensmittel können Sie die Vorgänge in Ihrem Körper wieder in Ordnung bringen! 

Wie geht das nun praktisch?

  • Mindestens 5 Tage  lang (möglichst aber für immer) verzichten Sie komplett auf Brot, Nudeln, Reis, Zucker, Müsli, gesüßte Getränke, Süßstoff, süßes Obst und Gemüse sowie große Mengen Milchprodukte. (Sie werden sich wundern, wie schnell Ihr Süßgeschmack normalisiert wird!)
  • Essen Sie zu jeder Mahlzeit so viele Eiweiß, wie auf Ihren Handteller passt. Das kann ein Stück Fleisch oder Fisch sein, auch 2-3 Eier sind in Ordnung. Der restliche Teller wird mit Gemüse oder Salat gefüllt. Nun kommt noch soviel Fett hinzu, bis Sie sich gut gesättigt fühlen. 
  • Die Zufuhr von guten Fetten ist extrem wichtig. Neben Oliven-, Raps-, Kokos- und Leinöl gehören auch Avocados, Nüsse und Oliven unbedingt auf den Speisezettel. Wie wär’s mit selbst gemachter Mayo?
  • Essen Sie 3 Mahlzeiten, dazwischen sollten mindestens 4-5 Stunden Pause liegen. Zwischen den Hauptmahlzeiten sind nur Wasser, Tee und schwarzer Kaffee erlaubt.

Fertigprodukte sind immer energiedicht und ungünstig in ihrer Kalorien/Nährstoffrelation, also bitte einen großen Bogen darum machen! Statt Erdbeerjoghurt also lieber Naturjoghurt kaufen und mit frischem Obst verfeinern, statt fertiger Nudelsauce besser selbst eine Tomatensauce mit frischem Gemüse darin herstellen.
Meiden Sie auch Fix- und Light-Produkte aller Art und Süßstoffe, bevorzugen Sie stets frische und unverarbeitete Lebensmittel, die Ihren Namen auch verdienen.

Wer mehr zu dem Thema lesen möchte, dem empfehle ich:

It starts with Food (Englisches Buch, leicht zu lesen und zu verstehen, preisgünstig als ebook)

Gesund abnehmen ohne Jo-Jo Effekt (Als Kindle edition 3,09€) . Vom Autor Peter Mersch gibt es eine ganze Reihe interessanter Bücher, z.B. Migräne durch Ernährungsumstellung heilen, Kinderernährung etc.

Wer gar kein Geld ausgeben möchte, aber trotzdem interessiert ist, findet hier auch einige gute Ideen.

So, nun mache ich noch schnell dem Blognamen alle Ehre und zeige die an Ostern vollendeten Socken:

 

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Alles Lehrern noch ein schöne Ferienwoche !

Man liest sich,

Ingrid

Ostergrüße

Vielen lieben Dank für die netten Kommentare in der letzten Zeit, so macht das Bloggen Spaß!

Heute habe ich viele Fotos und kaum Text für euch:

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Diese hübschen Hasen zum Ausdrucken oder Ausschneiden gibt es kostenlos bei Raumideen; perfekt für meinen schwarz/weißen Osterlook!

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All’ meine Leserinnen sowie WD und JL wünsche ich schöne und entspannte Ostertage, macht es euch schön!

Man liest sich!

Ingrid

… aber es gibt ja auch noch ein Leben nach Ostern, nicht wahr?

Im Urlaub las ich anfangs noch begeistert Bücher auf meinem Ipad, stellte jedoch rasch (mal wieder) fest, dass das Lesen in der Sonne doch darauf nicht wirklich gut funktioniert. Überall sah man Leute mit ihren ebook-readern und als dann im Amazonen-Kaufhaus der Kindle Paperwhite im Angebot war, musste ich schnell zuschlagen .

Zum Schutz hatte ich mit die original Lederhülle gleich mitbestellt, aber schon nach 10 Minuten Lesen mit dem Ding war mir klar, dass diese unnötig schwere und auftragende Hülle und ich niemals Freunde werden würden. Ich mag den Kindle gern nur zwischen Daumen und Zeigefinger halten, der Arm kann dann bis zum Handgelenk unter der warmen Bettdecke bleiben. Also Hülle (kostenpflichtig! Grrr!) zurück geschickt und lange im Internet nach Alternativen gesucht.

Bis mir die Idee mit Etsy kam! Oooh, was für herrliche, handgemachte und individuelle Taschen es dort gibt! Nicht nur für den ebook-reader, sondern auch für Tablets und Smartphones.

Meine Wahl fiel sehr rasch auf eine kleine polnische Firma Firma namens Cinnamon Cocoon, weil mich ihre Taschen und Hüllen in ihrer stylishen, gradlinigen Art sofort ansprachen und mir das Material und die Handarbeit sehr hochwertig erschienen. Eine Anfrage meinerseits wurde umgehend und sehr freundlich auf Englisch beantwortet; meine Bestellung erfolgte umgehend.

Ein paar Tage später kam dieses überaus geschmackvoll verpackte Päckchen bei mir an:

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Wer würde das nicht gerne auspacken? Darin fand sich diese Tasche im Briefkuvert-Stil für meinen Paperwhite aus dickem Wollfilz und in Ingrid-grau, abgesetzt mit butterweichem, tief dunkelbraunem Leder.

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Ein echter Augen- und Handschmeichler! Der Reader passt perfekt hinein; er sitzt weder zu locker, noch könnte man ihn nur mit Mühe hervor holen.


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Der magnetische Druckknopf kommt mit dem Reader nicht in Berührung und sorgt für einen sicheren Verschluss,

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die Logoprägung komplettiert das hochwertige und professionelle Erscheinungsbild.

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Dieser Beitrag wurde übrigens nicht gesponsert, aber meine Begeisterung für gute, ehrliche Handarbeit und hochwertiges Design teile ich sehr gern hier!

Der Reader ist nun zuhause “nackig” im Gebrauch; kommt er jedoch zusammen mit Handy, Schlüssel etc. in die Handtasche, sitzt er gut geschützt in seiner edlen Ummantelung.

Man liest sich!

Ingrid

Abwärts mit den Meisendamen!

… oder so ähnlich. Je reißerischer der Titel, um so mehr Klicks. Echt jetzt!

Wie bei der großen Zeitung mit den 4 Buchstaben steckt aber auch hinter meinem Titel nicht die befürchtete Gräueltat, sondern ich will euch nur nahebringen, dass ich zum ersten Mal das sagenumwobene  Wollmeisengarn verarbeitet habe und zwar zur Damenversion von “Abwärts!”.

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Die Wollmeise ist gut abgelagert; war mir immer irgendwie zu Schade, sie zu verstricken. Ich wollte sie immer aufheben, bis ich mal richtig gut stricken kann. Nun ja, nun musste sie mangels eines anderen unifarbigen Garnes dran glauben. Und sie verstrickt sich wirklich richtig gut! Der Fadenquerschnitt ist so schön rund und bleibt auch rund beim Verstricken, sehr speziell!

 

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Zum Muster selbst muss ich ja nicht mehr viel sagen; Hab die Anleitung einfach auf 64M angepasst. Da sich bei 64M ein gerade Anzahl von Rippen ergibt, ist das Ergebnis von der Symmetrie her sogar noch schöner als die männliche Ausgabe mit 72M.

 

 

 

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Es ist erst ein Socken fertig. Also nicht wundern, dass hier auf den Fotos immer nur ein Single zu sehen ist.



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Also denn: Auf die Plätze…fertig…happy knitting!

LG

Ingrid

PS: Uuups, der link fehlt ja noch! Hier geht’s zu Auch die Damen fahren abwärts!

Und wieder etwas Selbstgemachtes

Sobald Frau auf dem zuckerfrei-Trip ist, entdeckt sie bisher unbekannte Delikatessen. Schließlich soll es doch auch ohne Haushaltszucker oder andere Süßungsmittel lecker und abwechslungsreich schmecken.

Im Bio-Supermarkt kaufe ich dann auch gern mal Sachen, von deren Existenz ich bisher nicht mal geträumt hatte.

So eine Entdeckung waren die Nuss- und Mandelmuse (also die Mehrzahl von Mus ist hier gemeint, ihr versteht?) Extrem köstlich im Müsli oder Soßen, wie konnte ich 5 Jahrzehnte ohne auskommen?

Bei so einer Adventure-Tour entdeckte ich neulich auch Kokosmus. Mhh, 10€ so ein Glas! Vielleicht doch zuhause erstmal googeln und schauen, wie man das verwendet?

Und siehe da! (haha, da fällt mir meine Lateinlehrerin mit “ecco!” ein. Kleiner Witz am Rande, sorry!), man kann diese ganzen Muse auch selber herstellen! Den Anfang macht das Kokosmus . Und für so ein Anfängermus ist das richtig, richtig gut gelungen.


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Ihr kauft mindestens 400g Koksraspel (sonst greift der Mixer die Raspel nicht), der Materialeinsatz bewegt sich also hier in einem Rahmen von unter 2 €, super!

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Die gesamte Raspelmenge habe ich den Mixbecher vom Thermomix geschüttet und dann wird gemixt, was das Zeug hält. NEIN, sonst keine Zutaten ausschließlich Koksraspel werden da gemixt, und zwar in immer unterschiedlichem Tempo, dabei hin und wieder mit dem Spatel die Masse nach unten schieben. Sollte euer Mixer dabei warm werden, bitte eine Pause einlegen, bis die Temperatur wieder auf den Ausgangswert zurück gegangen ist. Ich denke, diese Aufgabe kann jeder Mixbecher mit einem Flügelmesser unten drin leisten; ob auch ein Pürierstab geeignet ist, weiß ich nicht.

Zunächst sieht die Masse aus wie Marzipan, immer weiter mixen, bis das Öl austritt und eine dickflüssige, glänzende Masse entsteht. Das dauerte bei mir insgesamt auf jeden Fall weniger als 10 Minuten. Wenn ihr die Masse in ein dekoratives Glas abgefüllt habt, stellt es bitte nicht in den Kühlschrank, es hält sich bei Raumtemperatur mehrere Wochen.

Und den Mixtopf nicht abwaschen, sondern etwas Wasser zugeben, durchmixen und voila: Köstlichste Kokosmilch!



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Vereinzelt lese ich im Internet, dass das Mus zunächst eine tolle Konsistenz hat, aber am nächsten Tag steinhart ist. Die Ursache ist wohl ungeklärt (und ich hatte Anfängerglück.)

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Was  macht man nun mit Kokosmus? Durch den lieblichen Geschmack verfeinert es jedes Müsli oder auch den Smoothie. Es eignet sich auch für Dressings und gibt Pfannengerichten und Currys den letzten Schliff. Wir kochen nachher noch eine rote Linsensuppe mit Kokosmilch und Ingwer; wenn es das Licht und der Hunger zulassen, mache ich noch Fotos davon.

Der erste Abwärts! Damensocken wird heute fertig. Da bei uns für die nächsten Tage Dauerregen angesagt ist, bestehen gute Chance, dass die Anleitung dafür auch schnell fertig wird. Ich danke euch für die Rückmeldung, dass auch jemand mit der Anleitung etwas anfangen kann. Manchmal denke ich, eine kleinere Größe zu beschreiben, ist zu banal , aber nicht jede Strickerin kann dieses Problem anscheinend selber lösen.

Macht es euch schön an diesem Wochenende ,

man liest sich

Ingrid

PS: Soll ich euch noch neidisch machen? Projekt zuckerfrei läuft hier seit 4 Wochen und weitete sich nach und nach auf Projekt kohlenhydratarm aus. Gewichtsabnahme -5kg! Ehrlich? Ich will euch gar nicht neidisch machen, sondern viel lieber die ein oder andere Leserin motivieren, es auch mal zu versuchen. Also? Was hindert dich?

Ob die Damen auch wohl abwärts fahren?

 

 

 

 

 

Zu den Abwärts! Socken kamen richtig viele liebe und lobende Worte. Ich hab’ mich so gefreut, vielen Dank an jede einzelne von euch! Auch über Ravelry gab es einen wahren Ansturm; meist baten nicht Deutsch sprechende Strickerinnen um eine englische Ausgabe der Anleitung. Nein, sorry, die wird es definitiv von mir nicht geben.

Aber, es reizte mich natürlich, ob ich die Socken auch mit 64 Maschen hinkriege. Ob auch die Damen abwärts fahren, sozusagen.

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Yepp, das scheint zu klappen, die kritischen Punkte wurden soeben passiert, alles wird gut.

Zunächst hatte ich es mit einer Handfärbung in kaltem braun versucht, das sah so aus:

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Nicht wirklich ansprechend, oder? Da kommt das schöne Muster gar nicht richtig zur Geltung; Muster und buntes Garn sind eh nicht mein Ding. Dann eben in dunklem pink. Werde ich nie tragen. Aber egal, Hauptsache, das sieht erstmal gut aus, ihr versteht?

Jedenfalls schreibe ich die Anleitung  in Damengröße demnächst für euch auf, mit 64M geht das nämlich noch besser als mit 72M für Herren.

 

 

Geniesst das kalte Regenwetter, jede Menge Zeit für’s Strick-Hobby! Weder die Gartenarbeit noch der Golfplatz ruft.

Und in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Umstellen der Uhr nicht vergessen! Wisst ihr auch immer nicht, ob vor oder zurück gestellt wird? Eine Eselsbrücke schafft Abhilfe: Mit der Uhr verhält es sich wie mit den Gartenmöbeln: Im Frühjahr holt man sie hervor, im Herbst stellt man sie wieder zurück ins Winterquartier.

Man liest sich!

Ingrid

 

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