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Vorher-Nachher-Show

Kaum vom erneuten Schiffs-Einsatz zurück gekehrt muss nach langer Stille wohl mal ein wieder ein blogpost her! Stricktechnisch habe ich nichts zu bieten, die letzten 3 Monate gehörten voll und ganz den Renovierungsarbeiten. Heute zeige ich euch mal unser Bad.

Das alte Bad war nun genau 26 Jahre alt. Glücklicherweise mochte ich schon immer gerne weiß und grau, so dass es über viele Jahre noch einigermaßen modern zu dekorieren war. Beim Einzug hatten wir rosa und hellblaue Handtücher mit entsprechenden Gardinen, danach war knallgelb mit kornblumenblau dran und in den letzten Jahren war grau und beige eingezogen.

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Wahnsinn, was da alles rumsteht! Und noch vor 3 Monaten sah das genau so aus, unvorstellbar!

Unser Wunsch war ein komfortables Bad mit cleaner, geradliniger Optik und viel Stauraum. Voila:

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Waschtisch und Spiegelschrank wurden nach unseren Wünschen vom Möbeltischler gebaut. In der weißen oberen Platte sind Schubfächer für kleinere Dinge wie Schmuck, Nagelschere, Kosmetika etc. untergebracht. Unter jedem Waschbecken findet sich eine sehr große und geräumige Schublade, die durch die dunklere Farbe sich aber optisch sehr zurück nimmt.

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Zwischen die beiden Waschtisch-Schubkästen passt perfekt mein heiß geliebter Edelstahlhocker von Maquet. Den habe ich vor über 20 Jahren im OP geschenkt bekommen, wo er wegen der 4 Beine nicht mehr den aktuellen Sicherheitsbestimmungen genügte. Als Dekostück und mobile Ablage kann er noch mindestens 100 Jahre Dienst tun!

 

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Rechts neben der Eingangstür gibt es einen großen Einbauschrank mit 4 großen Auszügen im unteren Bereich und 2 Türen oben.

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Die ungeliebte Eckbadewanne ist nun verschwunden, meine Traumwanne von Fa. Bette ist wie für mich maßgeschneidert. Ich habe soooo viele Wannen probegelegen! (Eine Wanne darf weder zu kurz noch zu lang sein, sonst werden entweder Oberkörper oder Knie nicht von Wasser bedeckt oder man geht unter, jawohl! )

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Die Dusche ist nun bodengleich und die Wände sind dank Verkleidung mit weißem Glas komplett fugenlos.



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Unter meinem rechten Ellenbogen  gibt es noch einen Einbauschrank, der als Sichtschutz für die Toilette dient. In seinen sehr tiefen Auszügen finden Putzmittel, Toilettenpapier, Wäschekorb etc. Platz.


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Es steht wirklich nichts mehr rum! Für die Fotos wurde nicht extra aufgeräumt, es verschwindet tatsächlich alles in den Schüben und Schränken.

Badglückliche Grüße an alle!

Ingrid (die noch nicht weiß, wann man sich wiederliest)

Um es mal ganz klar zu sagen: Ich gehöre definitiv nicht zu der Spezies, die die Kugelschreiber rechtwinklig zur Tischkante liegen haben muss. Auch auf DIN gefaltete Wäsche gibt es bei mir nicht.

ABER: Ordnung habe ich schon gerne-bin nur zu faul, sie auch zu halten!

Problemfall: Ordnung halten im Seidentücher-Abteil. Schwierig, schwierig! Bisher lagen die Tücher übereinander gestapelt auf einem Einlegeboden im Schrank. Extrem unpraktisch, nach gefühlten 2 Tagen wieder alles durcheinander. Ein paar meiner Tücher lagerten auch in den zugehörigen orangen Boxen: Mag ich auch nicht, ich möchte sie gerne sehen und bei Bedarf gleich an die Kleidung halten.

Diese Bügel hier sind gut für billige Baumwollfummel oder wollige, nicht krausende Schals, für Seide taugen sie nicht. Gar nicht.

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Mein Meilenstein auf dem Weg zur perfekten Tuchaufbewahrung:

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Sieht super aus, oder? Ich habe alle Schätze sofort vor Augen und kann einzelne Tücher entnehmen, ohne dass die anderen in Mitleidenschaft gezogen werden.

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Des Rätsels Lösung ist sehr einfach:

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Jedes Tuch wird über ein Stück Pappe gefaltet, das ich auf 23×12 cm zugeschnitten habe. (Perfekt wären diese „Tucheinlagen“ aus Sperrholz oder Balsaholz, an den Kanten schön rund geschmirgelt…hach…Hat hier jemand Mitleid?…Irgendein Tischlergatte in der Nähe?…)

Die Tücher stehen nun in Reih‘ und Glied in einer Ordnungsbox, die es neulich bei Kaffeeröster gab und das ganze befindet sich in einem großen Auszug.

Ich freue mich jedesmal, wenn ich die Schublade aufziehe!

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Man liest sich!

Ingrid

PS: Wie man Seidentücher mit Hilfe von kleinen Magneten auch am Hals ordentlich aussehen lässt, hatte ich mal hier gezeigt.

Manchmal ist auch alt ganz schön…

Könnt ihr euch auch so gut von alten Sachen trennen wie ich? Insbesondere im zeitigen Frühjahr werde ich alljährlich vom Aufräum- und Sortiervirus befallen.

Kleiderschränke und Schubläden werden radikal leer geräumt und bei jedem Teil frage ich mich: Macht mich das noch glücklich? Falls nein, wird es je nach Zustand entweder entsorgt oder verschenkt, manches auch verkauft.

In diesem Jahr habe ich diese amerikanische Methode des Schrank-Organisierens entdeckt, bei dem Jeans und t-shirt nicht mehr liegen oder hängen, sondern stehen. Total toll, zur Nachahmung empfohlen! Bei YouTube gibt es zahlreiche Videos dazu, diese junge Dame hat besonders schöne und erklärt das in zahlreichen Filmchen sehr gut.

IMG_9385Ihr werdet euch wundern, wieviel Platz es plötzlich in den Schränken gibt! Platz für Neues? Ich mag Neues, gewöhne mich schnell an andere Gegebenheiten, neue Technik, modernere Errungenschaften.

Manchmal, aber nur manchmal, muss es auch alt sein. Zum Beispiel mag ich gerne einen Stilmix aus cool und supermodern mit einem richtig alten Teilchen zusammen. So wie hier: Cleanes Bad, uralt Brett über der Badewanne als bequeme Ablage für alles, was frau zum Baden so braucht.

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Mal näher ran?

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Jetzt verrate ich es euch: Das Brett ist gar nicht alt, sondern nagelneu! Noch vor einer Woche sah es so aus:

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Mist, ich sehe gerade, auch da habe ich es schon bearbeitet, vom Originalzustand habe ich kein Foto gemacht. Jedenfalls war es ein Kiefernregalbrett für 3.49€ aus dem Baumarkt. Zunächst wurde es ausgiebig mit der Drahtbürste bearbeitet, wodurch sich die weicheren Holzanteile rauslösen und ein leichtes Relief entsteht. Und dann kam das Schönste: Blinde Zerstörungswut! Mit Pfennigabsätzen drüber gelaufen, mit dem Hammer drauf geschlagen, mit diversen Feilen malträtiert, mit der Lochzange kreisförmige Abdrücke produziert, mit der Axt Kerben ins Holz geschlagen…

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Wichtig für den Eindruck „alt“ ist es, die rechtwinkligen Kanten abzuschmirgeln und auch dort zerstörerisch tätig zu sein.

Die dunkle Farbe habe ich durch Rostessig mit Kaffeesatz erzielt. Dazu Essigessenz mit rostenden Nägeln oder Stahlwolle über Nacht stehen lassen, ordentlich Kaffeesatz dazu geben und Brett damit ruhig mehrfach einpinseln. Es dauert ein paar Minuten, bis das Holz dunkelt, nicht ungeduldig werden! Zum Schluss habe ich das Brett mehrfach geölt, zunächst mit Leinöl und zum Schluss mit Saddlesoap.


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Zum Schluss noch die Unterseite: Auf der Wand abgewandten Seite sorgt ein schmales angeleimtes Brettchen für Sicherheit gegen ungewolltes Verschieben und die Filzgleiter an allen 4 Ecken schützen die Badewanne.


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Und ihr so? Auch im Aufräummodus bevor es im Garten losgeht?

Man liest sich!

Ingrid

 

Frühlingsgefühle

Heute mal viele Bilder, kaum Text.

 

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Diesen modernen Osterstrauß finde ich super! Sowohl die Idee als auch die Vorlage zum Ausdrucken habe ich hier bei Cora von Raumideen gefunden.

 

 

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Ostern 008

Man liest sich!

Ingrid

PS: Einen post ganz ohne Kommentar hatte ich schon ewig nicht mehr. Mein letzter Blogeintrag jedoch war so einer. Seltsam! (Ich fand den nämlich gar nicht so schlecht!:-) )

Ein klitzekleines DIY

Pinterest ist schrecklich, nicht? Frau stöbert so vor sich hin und entdeckt tausend schöne Sachen, allesamt nachahmenswert. Ein Seifenspender hatte es mir besonders angetan.

Als Material benötigt man diese Limonadenflaschen, die es im Bioladen (und lustigerweise auch bei Ikea) zu kaufen gibt . „LemonAid“ bietet verschiedene Geschmacksrichtungen, bei denen praktischerweise die Flaschenfarben unterschiedlich sind: Lemon ist grün, Maracuja gelb, Blutorange rot und ChariTea braun. Die Namen sind zugegebenermaßen sehr originell, der Inhalt fair trade gehandelt und biologisch angebaut. ABER: Enthält Zucker! Bio hin oder her, da gehört für mich kein Zucker rein.

Aber egal: Die Flaschen sind toll, den Inhalt musste ich leider entsorgen.

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Fürs 2. Leben der Flaschen also Inhalt raus, gut säubern, glasklares Shampoo, Duschgel, Badeschaum, Handseife etc. einfüllen und eine Seifenpumpe aufschrauben: Fertig!

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Es passen die Spendenköpfe von herkömmlichen Seifenspendern, auch die von Ikea.

 

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Sehr dekorativ und praktisch dazu. Wie man auf dem folgenden Foto sieht, sind wir mit der Umbauerei immer noch nicht ganz fertig; unter dem Zickzackbaum  klafft ein großes Loch, dort fehlt ein Einbauschrank mit Auszügen.


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Noch sind wir guten Mutes , vor Ablauf der 3 Monatsfrist wirklich alles fertig zu haben. Zur Erinnerung: Am 10.1. sah es hier noch so aus:

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Man liest sich!

Ingrid

PS: Heidemarie hat sich gemeldet! Sorry an euch anderen Heidemaries!

Liebe Heidemarie,

mehrfach hatte ich dich angemailt, aber bisher hast du dich nicht gemeldet. Die Frau Zauberwiese braucht doch deine Adresse, um deinen Gewinn verschicken zu können. Da der Färbeprozess bereits beendet ist und du deinen Farbwunsch bisher nicht kundgetan hast, bekommst du nun eine echte Überraschungstüte.

sockenwollebunt

 

Also, liebe Heidemarie, melde dich doch bitte bei Fa. Zauberwiese, damit deine Tüte auf die Reise gehen kann!

LG

Ingrid

 

Leserservice: Französisch

Wie war das noch gleich: „Gute Überschriften sind das halbe Leben?“ Naja, so ähnlich jedenfalls…:-)

Es geht hier keinesfalls um das, was manche vielleicht denken, sondern um eine französische Strickanleitung. Wenn man (so wie ich) auf dem Gymnasium in der 9. Klasse zwischen Französisch und Hauswirtschaft wählen konnte, sich mädchengerecht für das Kochen entschieden hat und sich ansonsten lieber mit „De Bello Gallico“ beschäftigte, bekommt frau spätestens jetzt die Retourkutsche: Besagte Anleitung gibt es nur und ausschließlich auf Französisch!

(Aber meine Familie profitiert heute noch von meinen früh erlernten Kochkünsten, also alles richtig gemacht damals!)

Es geht um dieses Halstuch:

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 Ich habe es nicht selber gestrickt, sondern von Ursula geschenkt bekommen.

Das Tuch ist ein Traum! Durch das verwendete Material ist es kuschelweich, gut dehnbar und vielfältig zu tragen. Keinesfalls spießig, wie man bei einem kleinen Dreieckstuch vielleicht meinen könnte.

Die Originalanleitung gibt es hier über Ravelry, wie gesagt, French only.

Da gestern gleich 2 Anfragen im blog nach einer deutschen Übersetzung kamen, hat sich Ursula freundlicherweise bereit erklärt, ihre Version aufzuschreiben. Bitteschön:

 

Mit Nadel 5 drei Maschen anschlagen.
Alle Maschen in jeder Reihe rechts stricken (kraus rechts).
Am Beginn jeder Reihe die zweite Masche verdoppeln (kfb).
So lange stricken bis zwei Knäuel Drops Brushed Alpaka Silk fast aufgebraucht sind.
Dann alle Maschen sehr locker abketten.
Zum Schluss die Fäden vernähen.

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Ich wünsche euch viel Strickspaß und schicke ein „Merci!“ an Ursula!

Man liest sich (Allerdings sieht’s hier mit Stricken gerade nicht so dolle aus. Bin mehr im Renovierungs-, Putz- und Aufräummodus).

Ingrid

PS: Untere den Kommentaren hier gibt es nun die wortgetreue Übersetzung. Vielen Dank an Renata!

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