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Wie hat sie nur diesen Job gekriegt?

Meine neue Nebentätigkeit als Strickkursleiterin auf einem Kreuzfahrtschiff motivierte ja etliche, auch mir bisher unbekannte Leserinnen, zu einem Kommentar. Vielen Dank für jeden einzelnen, denn zugegebenermaßen bin ich schon etwas stolz über diese neue Herausforderung.

Der Tenor in den Kommentaren war eindeutig: Wie kriegt man denn bloß so einen tollen Job?

In einem Kommentar steht zu lesen: “Ich wusste gar nicht, dass es Strickkurse auf Kreuzfahrtschiffen gibt”.

Gerade das scheint mir der Knackpunkt zu sein! Genau, gab es bisher nicht, zumindest nicht auf der “Mein Schiff” Flotte. Also erster Faktor: Eine gute Idee haben!

Wie ich überhaupt darauf gekommen bin? Auf unserer letzten Kreuzfahrt war eine Psychologin an Bord, die sehr gute Vorträge gehalten hat. Da sie zudem sehr nett war, setzten wir uns beim Frühstück mit an ihren Tisch und fragten mal nach, wie man denn an einen solchen Job kommt. Auf der TUI Cruises Homepage gibt es eine Seite, auf der es um Bewerbungen für sogenannte Edutainer geht. Gern werden Personen mit Doktor- oder Professorentitel genommen, auch ein selbst geschriebenes Buch ist von Vorteil. Mmhh, mit Mikrophon vor ein paar hundert Leuten zu sprechen, eine Powerpoint Präsentation zu halten, mich den Fragen aus dem Publikum zu stellen, das würde mich alles gewaltig stressen, das muss ich in meiner Freizeit nicht haben. Also mal über Alternativen nachdenken, Strickkurs ist abgedreht, das gab’s noch nie, das versuch ich einfach mal.

Also habe ich per email eine Bewerbung an TUI Cruises geschrieben, kurzer themenbezogener Lebenslauf, was qualifiziert mich für diese Aufgabe, wie stelle ich mir so einen Workshop praktisch vor etc.

Was soll ich sagen? Mein Angebot wurde umgehend angenommen, da gerade die Planung in Sachen Edutainment für den Herbst und Winter auf Hochtouren liefen.

Zweiter Faktor also: Zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sein.

Und zu guter Letzt: Eine gehörige Portion Glück war bestimmt auch dabei!

Fragen nach dem Entgelt kamen auch. Was soll ich sagen? Der Arbeitsplatz muss einem ja zu Verfügung gestellt werden…

Aber machen wir uns doch mal ganz allgemein Gedanken über (beruflichen) Erfolg!

Ich glaube, es ist ganz entscheidend, nicht zu früh aufzugeben. Es ist wichtig, sich nicht zu schnell entmutigen zu lassen, wenn man sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Dabei ist von großer Bedeutung, wie man mit Fehlschlägen umgeht. Wenn 10x etwas schief läuft, gibt der Erfolglose entnervt auf, während der Erfolgreiche aus seinen Fehlern lernt und es beim 11.Mal richtig macht. DAS ist der Unterschied! Vermutlich hätte ich nämlich im Ablehnungsfall meine Bewerbung noch an eine andere Reederei verschickt oder mich getraut, eine Vortragsreihe zu medizinischen Themen anzubieten.

Förderlich ist sicher auch eine sachliche Betrachtungsweise. Ein Beispiel: Eine Bewerbung wird abgelehnt, ein anderer bekommt die ersehnte Stelle. Das ist eine Tatsache . Nun kann man denken: “Ich bin unfähig, das leben ist ungerecht, vermutlich bekomme ich nie wieder Arbeit.” Der Erfolgreiche hingegen denkt: “O.k., hier werde ich nicht arbeiten. Was könnte ich an meiner Bewerbung und an meinem auftreten verbessern? Oder an meiner Qualifikation?  Siehst du den Unterschied? Die Absage ist eine Tatsache, alles andere ist nur in deinem Kopf, ist deine Sichtweise der Dinge. Es wird sich an der Absage nichts ändern, wenn du dich darüber ärgerst, nur deine Laune ist schlecht und deine Ausstrahlung geht den Bach hinunter . Erfolgreiche Menschen wissen um die Wichtigkeit der eigenen Einstellung zu Tatsachen, die man eh nicht ändern kann.

Neuland zu betreten ist den meisten Menschen unangenehm. Wenn man sich bewirbt, weiß man nie so ganz genau, was einen da erwartet, auf was man sich einlässt. Wie soll ich die Bewerbung formulieren? Eigentlich traue ich mir das gar nicht zu. Vielleicht mache ich mich lächerlich. Ich werde mich schlecht fühlen, wenn ich abgelehnt werde. Stimmt alles! Aber: Da muss man durch, wenn man Erfolg haben will! Diese unangenehmen Gefühle führen zu einem inneren Widerstand; aber nur wer es schafft, diesen Widerstand zu überwinden, wird auf Dauer erfolgreich sein können. Wie so oft im Leben gilt: Den Problemen ausweichen bringt’s nicht wirklich! Da hilft nur, sich diese Widerstände bewusst zu machen und aktiv zu bearbeiten! Die eigenen Komfortzone zu verlassen, ist für mich häufig schwierig: Anstehende Konfliktgespräche endlich zu führen, ohne den anderen zu verletzen, das Aufschieben von nötigen Verhaltensänderungen, Veranstaltungen zu besuchen, auf denen ich niemanden kenne usw., usw.

Was fühlt man eigentlich in solchen Situationen? Unsicherheit? Angst vor Ablehnung? Irgendwie fühlt es sich unbequem an, lieber bleiben wir doch alle im gewohnten Rahmen, bewegen uns dort sicher, können Reaktionen abschätzen, wissen gut Bescheid wegen drohender Gefahren und aller Eventualitäten. Das Problem dabei ist allerdings: Wer nie etwas Neues wagt, bleibt auf der Stelle stehen, entwickelt sich nicht weiter. Und oftmals liegt der beste Teil des Lebens eben außerhalb unserer Sicherheitszone. Und hier gibt es nur einen Weg zum besseren Leben: Man muss sich diese Gefühle bewusst machen und sich dafür entscheiden, sie anzunehmen. Und nur das Annehmen reicht nicht mal: Man muss die unangenehmen Gefühle willkommen heißen, um endlich im eigenen Leben etwas ändern zu können.

Auch hierbei gilt: Immer mit kleinen Schritten anfangen und Erfahrungen sammeln. (Ich erinnere an mein Projekt zuckerfrei. War geplant für die Fastenzeit, läuft besser als ich dachte, bin immer noch dabei). Das Aufraffen ist doch das Allerschwerste, nicht wahr?

Also los, was hindert dich? Fang an mit dem, was du schon so lange vor dir herschiebst!

 

Sie lasen das Wort zum Sonntag!

Ingrid

 

 

 

 

 

Nun ist es amtlich…

…Strickpraxis goes Weltmeere. Oder so ähnlich…

Ich gebe demnächst Sockenstrickkurse für TUI  an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Echt jetzt!

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Los geht es im September mit der “Mein Schiff 4″ ab Hamburg, eine Reise über 12 Tage rund um England, Schottland und Irland.

Die Reise ist ausgebucht, ist zufällig jemand meiner Leserinnen dabei?

Es wird 2 Sockenstrickkurse über jeweils 8 Stunden geben, wo ich in kleiner Runde Anfängerinnen das Sockenstricken beibringen werde.

Auf den Landausflügen werden wir reichlich Gelegenheit haben, die Produzenten  unseres Rohstoffes zu beobachten.

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Aber natürlich werden wir auch das Leben (und vor allem das Essen!) an Bord genießen .

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Im Januar trifft man mich dann ebenfalls in Sockenstrickmission auf zwei Reisen -wieder mit “Mein Schiff 4″ – rund um die Kanaren an. Einmal ist Madeira mit dabei, in der Folgewoche dann Marokko.

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Ich hoffe jetzt schon auf so blitzeblauen Himmel und natürlich auf viele nette Mitstrickerinnen!

Habt ein schönes langes Wochenende!

Man liest sich (möglicherweise)

Ingrid

Mich gibt’s tatsächlich noch!

Doch, doch, alles gut hier! Fakt ist: Die saure Gurkenzeit-ääh: Schlechtwetterzeit- ist vorbei und meine Golfleidenschaft hat mich fest im Griff.

Stricken? Fehlanzeige. Was war das noch gleich?

Ein bisschen Gartenarbeit muss auch hin und wieder sein. Und dann haben wir noch ein neues Spielzeug.

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Hier die Kurzfassung: Grillseminar besucht, total angefixt, Weber Spirit  gekauft, groooße Liebe!  Sohnie richtig glücklich, dass es endlich mal was vernünftiges bei Familie H. zu essen gibt….

 

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Pizza mit kohlenhydratarmem und glutenfreiem Boden

 

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1. Steakversuch: Göttlich!


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 Hamburger mit selbst gebackenen Buns (nicht für mich!), selbst gefertigten Patties,

                                                                                                                                                    und zweierlei ebenfalls selbst gerührter Saucen.

 

Das Leben kann so schön sein!

Keine Ahnung, ob man sich bald wieder liest!

Ingrid

PS: Hat  jemand Lust, mir sein Lieblingsrezept für den Grill  in den Kommentaren zu posten? Ich würde mich freuen!

Bei mir ist gerade der Wurm drin: Stricktechnisch bringe ich gar nichts auf die Reihe; was ich auch anfange, irgendwas ist immer verkehrt. Muster ausgesucht, Zopf ist blöd zu stricken, anderen Zopf eingefügt, kommt mit der Maschenzahl nicht hin, doch wieder ursprünglichen Zopf genommen, Socken zu eng, neu angeschlagen, Stricken nach chart nervt mich…

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Bin gerade nicht sicher, ob ich so weiter stricken möchte… lieber was anderes probieren, der Stash bietet noch Sockenwolle in pink, vielleicht ein eigenes Muster entwerfen? Gerechnet, gefühlte 1000x toe up angestrickt, alles blöd! HACH!

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Was gibt’s essenstechnisch Neues? Habe mich länger mit gesunden Fetten beschäftigt. Das Problem ist ja: Schulmedizinisch werden einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren empfohlen (Oliven-, Raps-,Leinöl etc).

Die Paleoernährung hingegen sagt ganz klar: Neben etwas Olivenöl bitte hauptsächlich Kokosöl verwenden, das zu nahezu 100% aus gesättigten Fettsäuren besteht. Mh, und jetzt?

Meine Nachforschungen ergaben, dass Anfang 2015 neue Leitlinien  zum Thema Fette von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erschienen sind, bei Interesse hier nachzulesen unter dem Titel

“Evidenzbasierte Leitlinie: Fettzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungs- mitbedingter Krankheiten”. Ein spannendes Thema, deswegen habe ich die meisten Seiten dieser wirklich umfangreichen Stellungnahme gelesen.

Eindeutig scheint jedenfalls zu sein, dass ein übermäßiger Verzehr von ungesättigten Fettsäuren sowohl das Gesamtcholesterin als auch das ungünstige LDL erhöht. Daraus ziehe ich für mich den Schluss, weiterhin ausschließlich hochwertige Öle zu verzehren und zwar in einer bunten Mischung. Oliven-,Raps-,Lein- und Koksöl werde ich weiterhin allesamt in meinen Speiseplan einbauen.

Der Knüller der mehrere 100 Seiten starken Fett-Leitlinie kommt fast am Schluss:

Zitat:

Bei der Bearbeitung der einzelnen Kapitel ist deutlich geworden, dass die Datenlage zu den Austauschbeziehungen von Fett bzw. Fettsäuren mit anderen Nahrungsfaktoren immer noch unzureichend ist. Hierzu wären weitere systematische Untersuchungen wünschenswert, da Empfehlungen (für Gesunde) im Sinn eines gezielten Austauschs von Nahrungskomponenten bei isokalorischer Kost einen optimalen Beitrag zur Primärprävention ernährungsmitbedingter Krankheiten leisten können.

Ohne Worte!

Auch mit dem Mac habe ich gerade ein akutes Problem: Seit dem neuesten Yosemite-update ist die neue Foto-App vorhanden. Dort gibt es nicht mehr die Funktion: “Foto in externem editor bearbeiten”. Kann mir zufällig jemand sagen, wie ich nun die Fotos in Pixelmator öffne?

Hab erstmal Iphoto wieder aktiviert, aber Importe von der Kamera gehen  alle direkt in die neue Foto App. Total umständlich! Ich hoffe, es gibt eine praktische und logische Erklärung für dieses Problem?

Man liest sich!

Ingrid

 

Österliche Erkenntnisse

Hattet ihr auch alle so tolles Osterwetter? Warm war es ja nicht wirklich, aber immerhin sonnig. Und auf der Terrasse ließ es sich mit Decken bewaffnet herrlich auf den Liegen lümmeln.

Strickzeit gab es. Und Lesezeit. Viel Lesezeit.

Verschlungen habe ich 2 Bücher zum Thema gesunde Ernährung. Damit ich nicht gleich wieder alles vergesse, habe ich die wichtigsten Dinge daraus zusammen gefasst und füge sie hier gleich ein.

Ich gebe zu: In den 90er habe ich in diversen Vollwertkochkursen gelernt, wie wertvoll das volle Korn für uns alle ist. Und die ungesättigten Fettsäuren . Wie wichtig die Milchprodukte als Calciumspender sind und dass Vegetarier eh die Gesündesten von allen sind. Die Getreidemühle lief auf Hochtouren, Low Fat und High Carb waren angesagt.

Und heute ist alles anders. Genau genommen um 180 Grad gedreht: Das Korn ist nix für menschliche Mägen, es enthält nämlich potentielle Anti-Nährstoffe und seine vielgelobten Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe bekommen wir sehr einfach auch über besser geeignete Lebensmittel. Heute sind die gesättigten Fettsäuren z.B. in Olivenöl und Kokosöl die Gesünderen, die ungesättigten oxidieren schon in der Flasche und sind sehr schnell ungenießbar.

Ich fasse hier mal kurz zusammen, was für mich die Quintessenz aus beiden Büchern war:

 

Warum die falsche Auswahl von Lebensmitteln zu Krankheit und Übergewicht führt

Zwei Hormone sind ganz wesentlich an der Regulation unseres Körpergewichtes beteiligt: Das Insulin und das Leptin.

1.Insulin
Insulin wirkt anabol, das bedeutet aufbauend, speichernd. Wenn wir Lebensmittel essen, die viele Kohlenhydrate beinhalten, produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, wodurch der Zucker in die Zellen verfrachtet wird, um den Blutzucker konstant zu halten. Ein permanent hoher Blutzuckerspiegel würde auf Dauer viele Organe schädigen. Die Zellen brauchen den Zucker aus dem Blut zum einen als Brennstoff zur Energiegewinnung, zum anderen zur Speicherung als Glycogen in der Leber und in den Muskeln. Das Leberglykogen kann bei Bedarf wieder zu Zucker zurück verwandelt werden, das Muskelglykogen bleibt dort und steht dort als Brennstoff für Muskelarbeit zur Verfügung. Die Speicherkapazität ist jedoch begrenzt, sie reicht für maximal 90 Minuten harte körperliche Arbeit. Wer sich nie körperlich belastet, wird diesen Muskelspeicher niemals komplett entleeren.
Ein Problem bekommen wir, wenn wir zu viel von für Menschen ungeeigneter Nahrung zu uns nehmen. Das sind vor allem industriell verarbeitete, hochkalorische Produkte, die durch „leere“ Kalorien ohne wertvolle Inhaltsstoffe das Verlangen nach „Mehr“ steigern und uns nie wirklich zufrieden stellen. Beispiele dafür sind z.B. Kartoffelchips, Schokolade, Fertigpizza etc. Auch ein Zuviel an kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wird bei Übergewichtigen Probleme machen. Dazu gehören Brot (auch Vollkorn!), Brötchen, Nudeln, Reis, Müsli, Zucker, Kuchen, Kartoffeln etc.
Wir schauen uns an, was passiert, wenn wir eine Überernährung mit viel Kohlenhydraten betreiben: Wenn immer Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, werden diese zunächst als Glykogen abgespeichert. Wenn nun aber die Leber und die Muskeln ihre Speicherkapazität schon voll ausgeschöpft haben und alle Zellen voll sind, greift Plan B :
In der Leber werden die überschüssigen Zucker zu Fettsäuren umgebaut, die sich dann in 3-er Gruppen zusammenlagern und Triglyceride heißen. Sie gelangen nun durch die Blutbahn zu den Fettdepots und werden dort gespeichert.
Fazit: Die bevorzugte Verbrennung von Zucker vor Fett zur Energiegewinnung und die Bildung von Triglyceriden sind verantwortlich für das steigende Körperfett.
Und damit nicht genug: Die hohen Spiegel von Zucker und Triglyceriden im Blut bringen ein anderes Hormon aus dem Lot, das Leptin.

2. Leptin
Leptin ist ein Hormon, dass die Energiebalance steuert und das in den Fettzellen selbst gebildet wird. Leptin sagt (vereinfacht dargestellt) im Gehirn Bescheid, wieviel Körperfett aktuell gespeichert ist. Leptin ist morgens durch die nächtliche Nahrungskarenz niedrig und sorgt so dafür, dass wir hungrig aufwachen. Nach dem Essen ist der Leptinspiegel hoch, was uns satt und zufrieden macht. Körperfett ist grundsätzlich nichts Schlimmes, sondern dient als Energiedepot für schlechte Zeiten. Für das Gehirn ist es wichtig zu wissen, wieviel Körperfett aktuell vorhanden ist; das Fettgewebe selbst übermittelt diese Information durch das Leptin. Bei wenig Körperfettanteil kommt wenig Leptin im Gehirn an, das sagt dem Gehirn:“Wir haben zu wenig Körperfett. Los, essen und wenig bewegen!“ Umgekehrt: Viel Fett, viel Leptin, das Gehirn mindert den Appetit und steigert das Verlangen nach Bewegung. Wenn das alles so funktioniert, ist das System im Gleichgewicht und es gibt keine Probleme.
Kommt jedoch z.B. ein psychischer Aspekt dazu, dass nämlich eine bestimmte Nahrung eine positive Emotion hervorruft, kann es leicht zu Störungen kommen. Sagen wir, Sie essen immer dann Schokolade, wenn Sie Langeweile haben und fühlen sich dadurch vorübergehend besser und wollen diesen Effekt immer wieder nutzen, dann wird das System mit Kohlenhydraten überschwemmt und letztendlich ist der Spiegel an Zucker und Triglyceriden so hoch, dass das Gehirn zur Selbsthilfe greift und das Leptin aus den Fettzellen gar nicht mehr erkennt.
Diesen Zustand nennt man Leptinresistenz. Bei Übergewicht ist so eine Leptinresistenz sehr wahrscheinlich. Das Gehirn hört die Message des Leptins nicht. Das „Hey, wir haben genug Fett, hör auf zu essen und beweg dich !“kommt einfach nicht an und deswegen sendet das Gehirn ständig: „Wir sind zu dünn, los essen!“
Die fehlende Leptin Rückmeldung ist stärker als jeder menschlicher Wille, Sie werden auf Dauer nicht dagegen ankommen. Ein Beispiel dafür sind unbeherrschbare Heißhungerattacken. Dies ist kein Mangel an Willenskraft, sondern der Ausdruck unbewusster Abläufe im Gehirn, die stärker sind als jede bewusste menschliche Entscheidung.
Hinzu kommt noch: Leptin Resistenz führt zu Insulinresistenz. Die Fettzellen sind irgendwann voll und um sich nicht selbst zu zerstören, entsteht die Insulinresistenz. Das bedeutet, die Zellen verlieren ihre Insulinsensibilität. Als Folge produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin, um die Zellen zur weiteren Speicherung zu zwingen. Letztendlich ruft das Zeltschäden hervor; die geschädigten Zellen wollen sich jedoch schützen und produzieren mehr Insulinresistenz und so entsteht ein Circulus vitiosus.
Hohe Insulinspiegel sind ein klarer Risikofaktor für Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Diese hohen Insulinspiegel sorgen anfangs übrigens für niedrige Blutzuckerspiegel. Der Mensch fühlt sich dadurch schlapp, müde, und ist immer hungrig. Übersetzt in die Gehinsprache bedeutet das: Essen. Sofort. Zucker. Das System schaukelt sich hoch und endet im Diabetes mellitus Typ II, den sogenannten Alterszucker (den heute aber auch Kinder haben.)
Ein weiteres großes Problem ist, dass das Gehirn für seinen Stoffwechsel auf Kohlenhydrate angewiesen ist. Essen Sie über den Tag verteilt immer wieder Kohlenhydrate, ist der Körper so daran gewöhnt, dass er eine entscheidende Fähigkeit verliert, nämlich das Fettgewebe abzubauen und sich daraus selber Glukose herzustellen. Noch einmal zum besseren Verständnis: Obwohl  mehr als genügend Energie im Fettgewebe gespeichert ist, meldet das Gehirn ständig: „Kohlenhydrate essen, ich brauche welche!“ Der Trick ist nun, dem Gehirn wieder beizubringen, wie es sich den benötigten Zucker selbst herstellen kann. Das geht nur durch konsequenten Kohlenhydratverzicht und zwar anfangs über mindestens 3-4 Tage. Danach reicht es, immer mal wieder über 12 bis 24 Stunden kohlenhydratarm zu essen. So bekommt das Gehirn wieder Anschluss an den Fettstoffwechsel. Dadurch entfallen die Heißhungerattacken und Ihr Fettgewebe wird konstant weiter abgebaut.

Wir fassen zusammen: Allein durch die Auswahl richtiger Lebensmittel können Sie die Vorgänge in Ihrem Körper wieder in Ordnung bringen! 

Wie geht das nun praktisch?

  • Mindestens 5 Tage  lang (möglichst aber für immer) verzichten Sie komplett auf Brot, Nudeln, Reis, Zucker, Müsli, gesüßte Getränke, Süßstoff, süßes Obst und Gemüse sowie große Mengen Milchprodukte. (Sie werden sich wundern, wie schnell Ihr Süßgeschmack normalisiert wird!)
  • Essen Sie zu jeder Mahlzeit so viele Eiweiß, wie auf Ihren Handteller passt. Das kann ein Stück Fleisch oder Fisch sein, auch 2-3 Eier sind in Ordnung. Der restliche Teller wird mit Gemüse oder Salat gefüllt. Nun kommt noch soviel Fett hinzu, bis Sie sich gut gesättigt fühlen. 
  • Die Zufuhr von guten Fetten ist extrem wichtig. Neben Oliven-, Raps-, Kokos- und Leinöl gehören auch Avocados, Nüsse und Oliven unbedingt auf den Speisezettel. Wie wär’s mit selbst gemachter Mayo?
  • Essen Sie 3 Mahlzeiten, dazwischen sollten mindestens 4-5 Stunden Pause liegen. Zwischen den Hauptmahlzeiten sind nur Wasser, Tee und schwarzer Kaffee erlaubt.

Fertigprodukte sind immer energiedicht und ungünstig in ihrer Kalorien/Nährstoffrelation, also bitte einen großen Bogen darum machen! Statt Erdbeerjoghurt also lieber Naturjoghurt kaufen und mit frischem Obst verfeinern, statt fertiger Nudelsauce besser selbst eine Tomatensauce mit frischem Gemüse darin herstellen.
Meiden Sie auch Fix- und Light-Produkte aller Art und Süßstoffe, bevorzugen Sie stets frische und unverarbeitete Lebensmittel, die Ihren Namen auch verdienen.

Wer mehr zu dem Thema lesen möchte, dem empfehle ich:

It starts with Food (Englisches Buch, leicht zu lesen und zu verstehen, preisgünstig als ebook)

Gesund abnehmen ohne Jo-Jo Effekt (Als Kindle edition 3,09€) . Vom Autor Peter Mersch gibt es eine ganze Reihe interessanter Bücher, z.B. Migräne durch Ernährungsumstellung heilen, Kinderernährung etc.

Wer gar kein Geld ausgeben möchte, aber trotzdem interessiert ist, findet hier auch einige gute Ideen.

So, nun mache ich noch schnell dem Blognamen alle Ehre und zeige die an Ostern vollendeten Socken:

 

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Alles Lehrern noch ein schöne Ferienwoche !

Man liest sich,

Ingrid

Ostergrüße

Vielen lieben Dank für die netten Kommentare in der letzten Zeit, so macht das Bloggen Spaß!

Heute habe ich viele Fotos und kaum Text für euch:

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Diese hübschen Hasen zum Ausdrucken oder Ausschneiden gibt es kostenlos bei Raumideen; perfekt für meinen schwarz/weißen Osterlook!

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All’ meine Leserinnen sowie WD und JL wünsche ich schöne und entspannte Ostertage, macht es euch schön!

Man liest sich!

Ingrid

… aber es gibt ja auch noch ein Leben nach Ostern, nicht wahr?

Im Urlaub las ich anfangs noch begeistert Bücher auf meinem Ipad, stellte jedoch rasch (mal wieder) fest, dass das Lesen in der Sonne doch darauf nicht wirklich gut funktioniert. Überall sah man Leute mit ihren ebook-readern und als dann im Amazonen-Kaufhaus der Kindle Paperwhite im Angebot war, musste ich schnell zuschlagen .

Zum Schutz hatte ich mit die original Lederhülle gleich mitbestellt, aber schon nach 10 Minuten Lesen mit dem Ding war mir klar, dass diese unnötig schwere und auftragende Hülle und ich niemals Freunde werden würden. Ich mag den Kindle gern nur zwischen Daumen und Zeigefinger halten, der Arm kann dann bis zum Handgelenk unter der warmen Bettdecke bleiben. Also Hülle (kostenpflichtig! Grrr!) zurück geschickt und lange im Internet nach Alternativen gesucht.

Bis mir die Idee mit Etsy kam! Oooh, was für herrliche, handgemachte und individuelle Taschen es dort gibt! Nicht nur für den ebook-reader, sondern auch für Tablets und Smartphones.

Meine Wahl fiel sehr rasch auf eine kleine polnische Firma Firma namens Cinnamon Cocoon, weil mich ihre Taschen und Hüllen in ihrer stylishen, gradlinigen Art sofort ansprachen und mir das Material und die Handarbeit sehr hochwertig erschienen. Eine Anfrage meinerseits wurde umgehend und sehr freundlich auf Englisch beantwortet; meine Bestellung erfolgte umgehend.

Ein paar Tage später kam dieses überaus geschmackvoll verpackte Päckchen bei mir an:

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Wer würde das nicht gerne auspacken? Darin fand sich diese Tasche im Briefkuvert-Stil für meinen Paperwhite aus dickem Wollfilz und in Ingrid-grau, abgesetzt mit butterweichem, tief dunkelbraunem Leder.

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Ein echter Augen- und Handschmeichler! Der Reader passt perfekt hinein; er sitzt weder zu locker, noch könnte man ihn nur mit Mühe hervor holen.


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Der magnetische Druckknopf kommt mit dem Reader nicht in Berührung und sorgt für einen sicheren Verschluss,

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die Logoprägung komplettiert das hochwertige und professionelle Erscheinungsbild.

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Dieser Beitrag wurde übrigens nicht gesponsert, aber meine Begeisterung für gute, ehrliche Handarbeit und hochwertiges Design teile ich sehr gern hier!

Der Reader ist nun zuhause “nackig” im Gebrauch; kommt er jedoch zusammen mit Handy, Schlüssel etc. in die Handtasche, sitzt er gut geschützt in seiner edlen Ummantelung.

Man liest sich!

Ingrid

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