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Abwärts mit den Meisendamen!

… oder so ähnlich. Je reißerischer der Titel, um so mehr Klicks. Echt jetzt!

Wie bei der großen Zeitung mit den 4 Buchstaben steckt aber auch hinter meinem Titel nicht die befürchtete Gräueltat, sondern ich will euch nur nahebringen, dass ich zum ersten Mal das sagenumwobene  Wollmeisengarn verarbeitet habe und zwar zur Damenversion von “Abwärts!”.

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Die Wollmeise ist gut abgelagert; war mir immer irgendwie zu Schade, sie zu verstricken. Ich wollte sie immer aufheben, bis ich mal richtig gut stricken kann. Nun ja, nun musste sie mangels eines anderen unifarbigen Garnes dran glauben. Und sie verstrickt sich wirklich richtig gut! Der Fadenquerschnitt ist so schön rund und bleibt auch rund beim Verstricken, sehr speziell!

 

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Zum Muster selbst muss ich ja nicht mehr viel sagen; Hab die Anleitung einfach auf 64M angepasst. Da sich bei 64M ein gerade Anzahl von Rippen ergibt, ist das Ergebnis von der Symmetrie her sogar noch schöner als die männliche Ausgabe mit 72M.

 

 

 

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Es ist erst ein Socken fertig. Also nicht wundern, dass hier auf den Fotos immer nur ein Single zu sehen ist.



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Also denn: Auf die Plätze…fertig…happy knitting!

LG

Ingrid

PS: Uuups, der link fehlt ja noch! Hier geht’s zu Auch die Damen fahren abwärts!

Und wieder etwas Selbstgemachtes

Sobald Frau auf dem zuckerfrei-Trip ist, entdeckt sie bisher unbekannte Delikatessen. Schließlich soll es doch auch ohne Haushaltszucker oder andere Süßungsmittel lecker und abwechslungsreich schmecken.

Im Bio-Supermarkt kaufe ich dann auch gern mal Sachen, von deren Existenz ich bisher nicht mal geträumt hatte.

So eine Entdeckung waren die Nuss- und Mandelmuse (also die Mehrzahl von Mus ist hier gemeint, ihr versteht?) Extrem köstlich im Müsli oder Soßen, wie konnte ich 5 Jahrzehnte ohne auskommen?

Bei so einer Adventure-Tour entdeckte ich neulich auch Kokosmus. Mhh, 10€ so ein Glas! Vielleicht doch zuhause erstmal googeln und schauen, wie man das verwendet?

Und siehe da! (haha, da fällt mir meine Lateinlehrerin mit “ecco!” ein. Kleiner Witz am Rande, sorry!), man kann diese ganzen Muse auch selber herstellen! Den Anfang macht das Kokosmus . Und für so ein Anfängermus ist das richtig, richtig gut gelungen.


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Ihr kauft mindestens 400g Koksraspel (sonst greift der Mixer die Raspel nicht), der Materialeinsatz bewegt sich also hier in einem Rahmen von unter 2 €, super!

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Die gesamte Raspelmenge habe ich den Mixbecher vom Thermomix geschüttet und dann wird gemixt, was das Zeug hält. NEIN, sonst keine Zutaten ausschließlich Koksraspel werden da gemixt, und zwar in immer unterschiedlichem Tempo, dabei hin und wieder mit dem Spatel die Masse nach unten schieben. Sollte euer Mixer dabei warm werden, bitte eine Pause einlegen, bis die Temperatur wieder auf den Ausgangswert zurück gegangen ist. Ich denke, diese Aufgabe kann jeder Mixbecher mit einem Flügelmesser unten drin leisten; ob auch ein Pürierstab geeignet ist, weiß ich nicht.

Zunächst sieht die Masse aus wie Marzipan, immer weiter mixen, bis das Öl austritt und eine dickflüssige, glänzende Masse entsteht. Das dauerte bei mir insgesamt auf jeden Fall weniger als 10 Minuten. Wenn ihr die Masse in ein dekoratives Glas abgefüllt habt, stellt es bitte nicht in den Kühlschrank, es hält sich bei Raumtemperatur mehrere Wochen.

Und den Mixtopf nicht abwaschen, sondern etwas Wasser zugeben, durchmixen und voila: Köstlichste Kokosmilch!



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Vereinzelt lese ich im Internet, dass das Mus zunächst eine tolle Konsistenz hat, aber am nächsten Tag steinhart ist. Die Ursache ist wohl ungeklärt (und ich hatte Anfängerglück.)

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Was  macht man nun mit Kokosmus? Durch den lieblichen Geschmack verfeinert es jedes Müsli oder auch den Smoothie. Es eignet sich auch für Dressings und gibt Pfannengerichten und Currys den letzten Schliff. Wir kochen nachher noch eine rote Linsensuppe mit Kokosmilch und Ingwer; wenn es das Licht und der Hunger zulassen, mache ich noch Fotos davon.

Der erste Abwärts! Damensocken wird heute fertig. Da bei uns für die nächsten Tage Dauerregen angesagt ist, bestehen gute Chance, dass die Anleitung dafür auch schnell fertig wird. Ich danke euch für die Rückmeldung, dass auch jemand mit der Anleitung etwas anfangen kann. Manchmal denke ich, eine kleinere Größe zu beschreiben, ist zu banal , aber nicht jede Strickerin kann dieses Problem anscheinend selber lösen.

Macht es euch schön an diesem Wochenende ,

man liest sich

Ingrid

PS: Soll ich euch noch neidisch machen? Projekt zuckerfrei läuft hier seit 4 Wochen und weitete sich nach und nach auf Projekt kohlenhydratarm aus. Gewichtsabnahme -5kg! Ehrlich? Ich will euch gar nicht neidisch machen, sondern viel lieber die ein oder andere Leserin motivieren, es auch mal zu versuchen. Also? Was hindert dich?

Ob die Damen auch wohl abwärts fahren?

 

 

 

 

 

Zu den Abwärts! Socken kamen richtig viele liebe und lobende Worte. Ich hab’ mich so gefreut, vielen Dank an jede einzelne von euch! Auch über Ravelry gab es einen wahren Ansturm; meist baten nicht Deutsch sprechende Strickerinnen um eine englische Ausgabe der Anleitung. Nein, sorry, die wird es definitiv von mir nicht geben.

Aber, es reizte mich natürlich, ob ich die Socken auch mit 64 Maschen hinkriege. Ob auch die Damen abwärts fahren, sozusagen.

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Yepp, das scheint zu klappen, die kritischen Punkte wurden soeben passiert, alles wird gut.

Zunächst hatte ich es mit einer Handfärbung in kaltem braun versucht, das sah so aus:

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Nicht wirklich ansprechend, oder? Da kommt das schöne Muster gar nicht richtig zur Geltung; Muster und buntes Garn sind eh nicht mein Ding. Dann eben in dunklem pink. Werde ich nie tragen. Aber egal, Hauptsache, das sieht erstmal gut aus, ihr versteht?

Jedenfalls schreibe ich die Anleitung  in Damengröße demnächst für euch auf, mit 64M geht das nämlich noch besser als mit 72M für Herren.

 

 

Geniesst das kalte Regenwetter, jede Menge Zeit für’s Strick-Hobby! Weder die Gartenarbeit noch der Golfplatz ruft.

Und in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Umstellen der Uhr nicht vergessen! Wisst ihr auch immer nicht, ob vor oder zurück gestellt wird? Eine Eselsbrücke schafft Abhilfe: Mit der Uhr verhält es sich wie mit den Gartenmöbeln: Im Frühjahr holt man sie hervor, im Herbst stellt man sie wieder zurück ins Winterquartier.

Man liest sich!

Ingrid

 

La dolce vita

In diesem Tauschangebot hatte ich angegeben, mir als Tauschobjekt durchaus Waren der Firma “Fattoria la Vialla” vorstellen zu können, weil ich deren Homepage gerade entdeckt hatte und mir dieser Versand für italienische Feinkost völlig unbekannt war. Fragte ich jedoch danach in unserer Bekanntschaft, bestellt dort nahezu jeder, ich schien die einzig Dumme weit und breit zu sein!

Zutritt zur Homepage der Firma bekommt man nur nach Anmeldung mit Email und Anschrift, was mit ja schon maximal suspekt vorkam. Hätte ich nicht schon so viel Gutes gehört, wäre unsere Bekanntschaft schon hier beendet gewesen.

Wäre echt schade gewesen!!!

Die Firma hat ein sehr spezielles Marketingkonzept: Einige Tage nach der Registrierung kommt ein dicker Katalog in der der Fattoria eigenen Schreibschrift. Das Landgut und die Toscana werden in schönsten Farben gezeigt, die Familie und die Mitarbeiter werden vorgestellt, man hat den Eindruck, Francesco presst jede Olive eigenhändig mit bloßer Muskelkraft. Und man wünscht sich irgendwie, Mitglied dieser Gemeinschaft zu sein, wo doch täglich alle Mitarbeiter gemeinsam im Schatten der Olivenbäume an üppigst gedeckten Tischen zu speisen scheinen….

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Wie es so ist: Ich war beeindruckt , legte den Katalog an die Seite mit dem Gedanken: Irgendwann bestell’ ich da mal was. Macht nämlich alles einen richtig guten Eindruck und ist auch preislich völlig akzeptabel. Dazu macht man sich Gedanken um ökologische Landwirtschaft und hat zahllose Preise dafür gewonnen.

Nach einigen Wochen kommt (einfach so!) ein kleines Paket von eben dieser Firma. Inhalt: Eine Probepackung Spaghetti, eine kleine Flasche allerbesten Olivenöls sowie eine Miniflasche Wein samt passendem Korkenzieher aus Olivenholz. Geschenkt. Basta. Kostenlos.

Bei soviel Freundlichkeit kann man doch gar nicht anders, oder? Der Geburtstag des Gatten war (wie uneigennützig von mir!) eine gute Gelegenheit, tatsächlich die erste Bestellung aufzugeben. Da ich mich gar nicht so recht entscheiden konnte, fiel die Wahl auf ein großes Geschenkpaket für 75 €.

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Nach wenigen Tagen schon trudelte hier ein toll verpacktes Geschenk ein, mit dicker roter Schleife drum. Wohl verpackt in mehreren Lagen fanden sich die tollsten Leckereien :

Neben Weinen gibt es Olivenöl, Basilikumpesto, Tomatensoßen, Orangen-Oliven, eingelegte Tomaten, Nudelsorten…

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…eine Fenchelsalami, Cantuccini…

 

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…und für mich das Allerschönste: Ein 400g Laib Pecorino, der seinen Namen “Hartkäse” wahrhaft zu Recht trägt.

 

 

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Insgesamt war das wirklich eine tolle Überraschung und wir genießen das italienische Lebensgefühl, sobald wir etwas von den super leckeren Speisen auf den Tisch stellen. Die Geschenkpakete gibt es schon ab 35€; ich habe mir vorgenommen, sowas öfter mal zu verschenken.

Wer sich auch mal auf der Fattoria la Vialla umschauen möchte: Hier geht es zur Homepage.

Übrigens: Mein Bericht ist nicht gesponsert, ich hab’ alles ehrlich bezahlt und gebe hier wirklich meine persönliche Meinung wieder.

Man liest sich!

Ingrid

Abwärts!


Jetzt ist es so weit, die Anleitung zu den Herrensocken aus der Fahrstuhlgeschichte ist fertig. Ich habe sie “Abwärts!” genannt, was einerseits die Strickeichung cuff down beschreibt und andererseits an mein Erlebnis auf der Kreuzfahrt erinnert.

 

 

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Um es noch einmal klar zu stellen: Keredding hat diese Socken 2009 bei Ravelry gezeigt, es gibt jedoch keine Anleitung dazu. Mir haben die Socken schon damals  gut gefallen und nun habe ich einfach versucht, das Muster nachzustricken. Daraus ist diese Anleitung entstanden. Also: Idee von Keredding, Anleitung von mir.

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Vielen Dank Kay für den tollen Entwurf und für deine Erlaubnis, eine deutsche Anleitung dafür schreiben zu dürfen!

Es kamen ja gleich einige Anfragen, wo es denn das tolle Garn dazu gibt. Alex Zauberwiese hat daraufhin sogleich eine Neuauflage produziert. Das neue Ringelgarn in Grautönen ist deutlich heller und einfach ein Traum. Schaut selbst!

Ab morgen gibt es Regenwetter, was für eine schöne Gelegenheit, die Männer zu bestricken! Los geht’s, die Anleitung gibt es hier: Abwärts! dt.

Eine englische Version wird es von mir nicht geben, die behält Keredding sich vor. Meine Version wurde nicht testgestrickt; sollte jemand Fehler entdecken, bin ich für Rückmeldung dankbar.

Man liest sich!

Ingrid

Bevor der Spargel kommt

Jede Jahreszeit bietet ihre Highlights für unseren Gaumen und bevor der Spargel kommt (auf den ich mich schon seeehr freue!) muss ich unbedingt noch kurz über meine Entdeckung des Winters schreiben: Rote Beete. Ich meine nicht diese ekligen, vorgekochten Dinger in Folie, sondern knackige tief dunkelrote und leicht erdige Knollen. Einfach toll als Salat, genauso angemacht wie Möhrensalat, mit Apfel, Zitrone und Leinöl. Und am besten über den Spiralschneider gedreht-das Auge isst ja schließlich mit! Wie schade, dass ich davon gerade keine Foto habe, sieht nämlich wirklich toll aus und schmeckt knackig frisch.

Zeigen kann ich euch jedoch Fotos von einem sehr leckeren Rote Beete Aufstrich:

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Sieht wegen seiner Farbe zunächst gewöhnungsbedürftig aus, nicht? Ist aber einen Versuch wert; als Brotaufstrich, zu Pellkartoffeln, auf der Käseplatte oder als Salatersatz zum oder vorm Hauptgericht. Ich mag ihn allerdings noch lieber etwas stückiger, also nicht ganz so fein püriert wie auf dem Foto.

Rote Beete Aufstrich

1 gr. Rote Beete Knolle, wiegen, bleibt roh

die gleiche Menge Linsen, braun oder rot, in Salzwasser garen

1/2 reife Avocado

Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten entweder im Hochleistungsmixer oder noch besser im Pürierbecher des Stabmixers grob oder fein pürieren. Fertig. Hält sich einige Tage im Kühlschrank.

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Eine weitere tolle Variante für rohe rote Beete ist das Rote Beete Carpaccio (danke an uro für die Idee!). Das ist schnell gemacht und ist wegen seines extravaganten Aussehens auch toll für Gäste.

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Rote Beete Carpaccio

Rote Beete, roh

Ruccola- oder Feldsalat

Pinien- oder andere Kerne

Hartkäse wie Peccorino, gehobelt

Walnussöl, Himbeeressig, Salz und Pfeffer

Die Kerne fettfrei in einer Pfanne anrösten und abkühlen lassen.

Rote Beete schälen, auf dem Gurkenhobel in sehr feine Scheiben hobeln und diese dekorativ auf großen Tellern auslegen. Die Salatblätter mit dem Dressing vermischen und auf den Rote Beeten drapieren. Zunächst die Kerne, dann den Käse darauf streuen. Dazu frisches Brot und ein spritziger Wein: Das Leben kann so schön sein!

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Jetzt noch Diverses:

Pedelec update: Jawoll, ich fahre immer noch! Aber, ich muss gestehen: Ich bin zum Weichei geworden. Unterhalb von +5 Grad steige ich ins Auto. Warum? Es ist verdammt kalt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt! Eine Problemzone sind die Füße. Ich habe für den Zweck sogar Überschuhe, aber die sind nicht wirklich atmungsaktiv und die Socken sind darin klitschnass. Zweite Problemzone: Seitlicher Oberschenkelbereich. Trotz Skiunterwäsche, Thermohose und Regenhose drüber ist die Haut dort gefühlt kurz vorm Absterben.

Deswegen: Allmorgendlich der Blick auf das Außenthermometer, >5 Grad=Rad, <5 Grad= Auto.

Das Ebike fahre ich jetzt seit 2,5 Jahren und an 6000km fehlt nicht mehr viel. Reparaturen gab es bisher keine, bei der einzigen Inspektion wurde die Kette geölt, die Bremsen nachgestellt etc. Ich würde genau diese Rad wieder kaufen, die Nuvinci-Harmonie Schaltung finde ich genial und die Sitzhaltung ist mir auf meinem Rad sehr angenehm. Demnächst wird aber wohl eine neue Kette nötig sein, ist halt ein Verschleißteil.

An der Radbekleidung aus diesem post hat sich nichts geändert , kann ich alles guten Gewissens wieder empfehlen.

Big Mac und ich:

Wir nähern uns an! Das liegt einerseits an meinem beständigen Üben, andererseits an dem dicken Wälzer, den ich mit Hingabe studiere.

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Das Bloggen ging jetzt zügig von der Hand. Wollt ihr wohl sofort mein neues Wasserzeichen auf den Fotos beachten? Es war eine schwere Geburt, aber es ist total einfach, wenn man weiß, wie es geht! Hab mir für die Bildbearbeitung Pixelmator gekauft und komme damit mindestens so gut zurecht wie mit Photoshop auf Windows. Mit Pixelmator habe ich mir selbst eine Pinselspitze mit dem Strickpraxis-Schriftzug erstellt und kann den Stempel nun in beliebiger Farbe, Größe und Deckkraft benutzen. Nächstes Thema wird jetzt Pages sein, damit ich die Sockelanleitung fertig kriege.

Stricken:

Fehlanzeige, überhaupt keine Lust! Stattdessen Gartenarbeit.

Man liest sich!

Ingrid

Ich hab’ länger nichts von mir hören lassen, habe  aber eine gute Erklärung dafür: Meine Männer sind nicht Schuld, sondern statt eines neuen Windows Rechners wurde ich übermütig und habe das Apple Produkt gekauft. Einen Imac in der großen Version, einen Big Mac sozusagen. Geübt im Umgang mit Ipad und Iphone dachte ich mir in jugendlicher Selbstüberschätzung, dass das bestimmt ein Kinderspiel wird. Dachte ich. Um ehrlich zu sein: Ich bin völlig überfordert! Und hier kann mir niemand helfen, es ist das erste Produkt seiner Art in unserem Haushalt.

Formschön isser ja, da gibt es nichts zu bemängeln und wenn man mit den Standardeinstellungen so zufrieden ist, kann man nach dem Stecker einstöpseln in der Tat sofort loslegen. ABER: Frau H. mag es gerne individuell. Das Dock muss erstmal von unten an die linke Seite gelegt werden, der Standardbrowser gefällt überhaupt nicht, Iphoto reicht als Bildbearbeitungsprogramm nicht aus, 2 Alias-Emailadressen machen große Probleme, das syncen mit den mobilen Devices ist auch nix für Anfänger und jeder noch so kleine Schritt muss erstmal gegoogelt und dann geübt werden.

Mit Photoshop Lightroom hatte ich gestern ein langes date. Fazit: Das wird nix mit uns beiden! Mit der Demoversion von Pixelmator hingegen werde ich langsam warm, das könnte eine längeres Verhältnis werden.

Die ersten aus dieser Beziehung entsprungenen Produkte zeige ich euch in einem Brötchenrezept:

 

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Rustikale Sonntagmorgen Brötchen 

550g Dinkel

100g Roggen

2 gehäufte TL Salz

5g Hefe

450ml Wasser

 

Getreide fein mahlen oder als Vollkornmehl kaufen, Hefe in Wasser auflösen und alle Zutaten verkneten. Mit Klarsichtfolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Morgen den Teig in der Schüssel mit Dinkelmehl bestäuben und mit dem Esslöffel Brötchen abstechen. Damit sie ihr rustikales Aussehen behalten, nicht in den Händen rollen, sondern so auf das Backblech setzen.

25-30 Minuten auf 200 Grad backen.

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Die Brötchen schmecken sowohl mit salzigem als auch mit süßem Belag sehr lecker, eignen sich aber auch gut zum Einstippen in gutes Olivenöl.

 

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Was gibt’s sonst noch Neues? Die Anleitung für die Socken aus der Fahrstuhlgeschichte wird kommen. Die Designerin Kay hat mir mittlerweile ihre Zustimmung erteilt. Das Problem ist nur: Das Pages Programm auf meinem neuen Liebling habe ich noch nicht mal angeschaut und wenn mir das genauso viele Probleme macht wie die anderen Dinge hier, wird es mit der Anleitung noch seeehr lange dauern! Ich geb’ mein bestes!

Projekt zuckerfrei: Läuft! Viel einfacher als gedacht. Und das Beste: Nach 10 Tagen schon konnte ich erstmals seit Jahren meine linke Hand zur Faust ballen, was mir sonst auf Grund von Arthrosen der kleinen Fingergelenke nicht möglich war. Nie im Leben hätte ich es für möglich gehalten, dass ich jemals mein Müsli ohne jede Süße essen würde. Ich glaube, das größte Problem ist im Kopf: Man meint halt, dass  bestimmte Speisen einfach so schmecken müssen, wie sie schon immer geschmeckt haben. Davon muss man weg und einfach den Geschmack ganz neu entdecken. Da haben wir es wieder: Die Autobahn im Kopf verlassen, ihr erinnert euch? “Ich brauche aber Marmelade zum Frühstück!” Ja, dachte ich auch über 50 Jahre lang, aber real betrachtet ist das doch totaler Quatsch! “Mein Mann braucht aber Fleisch!” Tja, dann hat er wohl besonders hohe Leitplanken an seiner Autobahn!

Je älter wir werden, umso unflexibler wird unser Gehirn. Wie wäre es mit einer ganz bewussten Entscheidung, einfach einer neuen Sachen nur mal einen Chance zu geben?

Man liest sich!

Ingrid

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