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Meine Freundin Georgia ist umgezogen. (Der Name spricht sich übrigens deutsch aus, die weibliche Form von Georg). Was schenkt man einer Frau , die schon alles hat?

Da ich ja gerade im Schriftfieber bin, kam mir die Idee, eine herkömmliche Kokosfußmatte zu personalisieren.

Beim Dänischen Bettenladen kaufte ich eine Kokosmatte und bestellte einen Edding 750 für die Beschriftungsversuche. Ein Stück weißes Geschenkpapier schnitt ich auf Fußmattengröße zu und übertrug einen Minientwurf darauf, um ein Gefühl für die benötigte Buchstabengröße zu bekommen. Vorzeichnen und korrigieren geht auf der Matte selbst so gar nicht. Jeder Strich muss also sitzen.

 

Da ich (noch) keinen Laser zur  Anzeige für gerade Linien besitze, befestigte ich uraltes und kaum noch klebendes (dennoch so heißendes) Klebeband mit Stecknadeln auf der Matte. Die Mitte der Kokosmatte konnte ich prima auf dem Klebeband markieren, um die Schrift möglichst zentriert anordnen zu können.

 

Mit dem Edding habe ich dann erstmal möglichst zart die Buchstaben von der Mitte aus vorgezeichnet und erst im 2. Schritt verbreitert.

Am Ende dieser Prozedur war die Spitze des Eddings hinüber, aber das schwarz war mir noch nicht tief genug. Wie gut, dass das Tochterkind mal eine Malphase hatte und es  im Keller noch Acrylfarbe gab.  Mit Hilfe eines Borstenpinsels bin ich die Buchstaben noch einmal nachgefahren und habe dabei darauf geachtet, die Kokosfasern auch in der Tiefe zu schwärzen.

                                                                                                                                                                       (WILL ist auf dem Foto schon mit Acrylfarbe nachgezogen, BEI noch nicht)

So sieht das Endergebnis nun aus und wird bald übergeben:

 


 

Wie haltbar die Schrift sein wird, kann ich nicht sagen, wasserfest müsste sie aber sein.

Corona und ich

Corona ist in aller Munde- zum Glück nur im übertragenen Sinne!

Die Schlagzeilen dazu beherrschen die Presse, die Gedanken um das Virus und seine Folgen unsere Köpfe.

Wir alle müssen dafür Einschränkungen hinnehmen, fühlen uns in unseren Freiheiten und gewohnten Selbstverständlichkeiten empfindlich beschnitten.

Schnell ist man geneigt, so zu denken. Wenn man jedoch genau überlegt, ist das aber gar nicht die Realität. Wahr ist: Das Coronavirus breitet sich schnell aus und die Infektion kann für bestimmte Personengruppen tödlich verlaufen.

ALLES andere ist doch nur in unseren Köpfen! Niemand zwingt uns, sich darüber zu ärgern, dass wir am kommenden Wochenende nicht mehr in die Disco können (oder auf den Golfplatz). Genauso gut kann man sich auch freuen über viel freie Zeit durch ausgefallene Termine. Aber diese Ängste! Was wird, wenn…?

Betrachten wir unsere Ängste doch einmal genauer : Wäre das wirklich so schlimm, wenn uns das Toilettenpapier ausginge? Mal ehrlich: Zur Not gäbe es ja auch noch den guten alten Waschlappen. Aber stehen wir vor einem leeren Regal, erwacht in uns irgendein seltsamer Reflex, der uns ahnen lässt, dass hier etwas sehr Wichtiges gewesen sein muss, was man nun unbedingt jagen muss.

Es klappt nicht immer, aber ich versuche mir immer wieder klar zu machen, dass Ängste nicht real sind, sondern sich nur in meinem Kopf ausbreiten. Ängste beziehen sich auf die Zukunft und treffen in 99% gar nicht ein. Angst macht uns aufmerksam, achtsam. Genau das können wir doch gut gebrauchen im Moment. Denke ich an ausreichende Händehygiene? Wie kann ich Risikogruppen vor Infektion schützen?

Übermäßige Angst kann aber auch lähmen und uns starr machen und dann sollten wir immer wieder daran denken:

Ängste sind nicht real, sie sitzen nur in unseren Köpfen!

Ja, es stimmt, ich habe keine Kleinkinder unterzubringen, um meinen Arbeitsalltag bewältigen zu können. Dennoch bin ich selbständig und muss auch im kommenden Monat Miete und die Gehälter meiner Angestellten zahlen. Aber irgendwie wird sich das doch wohl regeln lassen! Niemand kann mich zwingen, über diese Gedanken in Schockstarre zu fallen.

Denn das,  was wir über Tatsachen denken, ist  auch nicht real, sondern nur unsere eigene Denkweise. Mancher mag sich durch die Schließung von Fitnesscentern, Restaurants und Schuhgeschäften in seiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt fühlen, aber sehen wir es doch mal anders herum: Ein plötzlich leerer Terminkalender hat ja auch was!

Noch ein banales Beispiel, um zu verdeutliche, was ich meine: Es regnet. Das ist die Tatsache. Darüber kann ich denken: Mist, Regenwetter, ich werde nass beim joggen, bleibe ich besser zu Hause. Ich kann aber auch denken: Prima, Regenzeug an, nach dem Lauf heiß duschen und ich werde mich wunderbar fühlen. See the difference? Wir haben die freie Wahl!

Da kommt doch eine ganz neue Chance auf uns zu: Zeit für Partner und Kinder, Zeit für ein neues Hobby, Zeit für lange liegengebliebene Dinge (ich sage nur: Keller aufräumen), Zeit mit sich selbst, Zeit für die heimische Yogamatte…

So hatte ich heute Morgen bei schönstem Sonnenwetter Zeit für eine große Runde Wald…

 

… und habe es sehr bewusst genossen, keine weiteren Termin zu haben heute. Was für ein toller blauer Himmel! Wie schön, dass sich erstes frisches Grün zeigt!

An einem laut plätscherndem Bach gab es ein großes Bärlauchfeld. Im letzten Jahr meinte ich irgendwie, keine Zeit für die Bärlauchverarbeitung zu haben. Aber jetzt, wo ich nicht durch ständige Termine gehetzt bin, (und auch nicht meine, ständig meine Golffähigkeiten verbessern zu müssen :-)) nehme ich mir ganz bewusst Zeit zur Bärlauchernte und bereite daraus eine Bärlauchpaste für den Vorrat zu.

 

 

Bärlauchpaste (Kein Pesto!)

200g Barlach waschen und trocknen

20 g Salz

100 g Rapsöl

Alles zusammen im Thermomix oder in der Küchenmaschine kleinhechseln, in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich locker 2 Jahre.

 


Die Paste ist sehr salzig, deswegen ist sie so lange haltbar. Man kann sie so nicht direkt verzehren, aber sie eignet sich hervorragend, um daraus Bärlauchbutter, Bärlauchquark, Avocadocreme, Pesto und ähnliche Dinge herzustellen. Ich nehme auch  gern einen TL davon zum Würzen von warmen Speisen, wenn ich zu faul bin, eine Knoblauchzehe zu zerquetschen.

Wir sehen: Corona schenkt uns auch etwas. Etwas sehr wertvolles sogar: ZEIT!

Ich bin gespannt, ob ich die oft zitierte Corona – Krise für mich zu etwas Positivem umwandeln kann!

Was las ich gestern sinngemäß im Internet? Unsere Großeltern wurden gezwungen, im Krieg mitzumachen. Wir werden gezwungen, auf dem Sofa zu sitzen. Das werden wir doch wohl schaffen!

Solltet ihr euch auf dem Sofa langweilen, könnt zwar stricken, aber habt noch nie Socken gestrickt, dann lege ich euch meine kostenlose Sockenstrickanleitung für Anfänger ans Herz. Sie trägt den motivierenden Namen „Trau dich!“ und ist hier auf meinem blog zu finden.

 

Die Basiskonstruktion wird Schritt für Schritt erklärt und ausführlich bebildert. Wenn frau das Grundprinzip einmal verstanden hat, können sehr gerne Zöpfe, Lochmuster oder andere Verzierungen eingefügt werden.

Wer schon Socken stricken kann, aber die tolle Variante „Toe up“ erlernen möchte, kann sich gern meine Anleitung „Basic Toe up“ kostenlos downloaden. Wir beginnen an der Sockenspitze und stricken Richtung Bündchen. Das hat mehrere Vorteile: Die Socken können wirklich perfekt an jede Fußform angepasst werden und wenn das Garn knapp ist, strickt man halt den Schaft genau so lang, wie das Garn reicht. Ganz  besonderes highlight  bei toe ups ist immer der dekorative Spickel, den man in herkömmlicher Stricktechnik so nicht erzeugen kann .

Der Spickel ist das Dreieck, das man dekorativ von den beiden Zopfsträngen oder auch verschränkten Maschen umrahmen kann.

Die 3 Sockenpaare sind alle nach der Basic Toe Up Anleitung gestrickt (die es übrigens auch auf Englisch gibt).

Ich gehe jetzt nicht stricken, sondern werde Lettern üben.

 

In diesem Sinne: Hat Corona vielleicht auch für dich eine gute Seite?

Bleib gesund!

Frühlingsgefühle

Sorgen machen wir uns alle im Moment bestimmt alle genug, befassen wir uns jetzt mal kurz mit etwas Netterem: Frühling liegt in der Luft, jawoll! Wenn die Temperaturen heute auch noch frisch waren, so schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel und irgendwie spürt man doch ganz instinktiv, dass dem Winter bald die Kraft ausgeht.

Im Garten sind die Schneeglöckchen schon verblüht, die Hyazinthen blühen in voller Pracht und auch die Muscari sind bald soweit. Jedes Jahr kaufe ich ein paar weiße Muscarizwiebeln, mache ihre Wurzeln nackig und setze den Ballen in ein schlichtes Glas.

Wenn sie ausgeblüht sind, dürfen die Zwiebeln ins Staudenbeet und erfreuen uns dann jedes Jahr draußen mit ihren interessanten weißen Blüten.

Ostern ist ja nun auch nicht mehr weit und die erste Osterdeko durfte hier schon Einzug halten.

Die Idee für den witzigen Osterstrauch hatte schon 2016 Cora von Raumideen, die ich sehr schätze wegen ihres minimalistischen, cleanen Stils. Die Dateien für die österlichen Wörter könnt ihr unter dem link einfach bei ihr downloaden.

 

Den Schokokuchen kann ich auch nur empfehlen und danke sowohl meiner Freundin Birgit fürs Anfixen als auch Herrn Biolek fürs Rezept. (z. B. hier)

Bei Instagram bin ich noch ganz neu (und kenne mich dort überhaupt nicht aus; hab keine Ahnung, wie man dort etwas postet, was hashtags sind, stories…) . Weiß aber schon, wie man schöne Sachen findet, z.B. diese hier:

Für das Wabenei gibt es eine tolle Videoanleitung bei „Julis_home“ hier. Das Basteln braucht zwar etwas Zeit, ist aber überhaupt nicht schwierig.

Und die beiden bemalten ausgepusteten Ostereier im Scandistyle habe ich auch bei ihr gesehen und auch dazu hat sie ein Video gedreht. Hat Spaß gemacht, danke für’s Teilen!

 

 




Sollten wir alle tatsächlich demnächst öfter zuhause sitzen (müssen), liest man sich ja vielleicht öfter…

Die Geburtstagssaison ist eröffnet!

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Hier nahen etliche Geburtstage und ich habe mich im Erstellen von passenden Karten ausprobiert.

Die Idee zu dieser Karte stammt (leider) nicht von mir, ich habe sie nur selbst nachgemacht :-). Mega spannende Technik und super einfach auch für völlig untalentierte Menschen herzustellen:

Mit einem wasserlöslichen Filzstift oder Geschreiber in schwarz zeichnet frau die schwarzen Umrisse, in diesem Fall Blütenblätter. (Ich habe die Filzstiftspitze vom Tombow ABT

dafür benutzt). Falls ihr euch unsicher seid, ob euer Stift wasserlösliche Tinte enthält: Strich auf Papier malen, trocknen lassen und mit nassem Finger testen, ob die Tinte nun verschmiert. Dann ist der Stift geeignet für diese Karte.

Wenn die Umrisse getrocknet sind, nimmt man einen kleinen spitzen Pinsel, befeuchtet ihn mit Wasser und geht damit in jedes einzelne Blütenblatt.

Durch das Wasser wird der schwarze Strich wieder angelöst und man füllt damit die Innenfläche (ruhig etwas unordentlich)aus.

Überraschenderweise wurden meine Blütenblätter gar nicht wie erwartet grau, sondern zart lila. Auch schön! Aus farblich passendem Tonpapier habe ich eine Banderole geschnitten und beschriftet.

Die Idee zu der Karte habe ich von Lindsey’s tollem blog „The Postman’s Knock“; eine ganz genaue Beschreibung der Kartenproduktion hat sie hier.

Bei ihr hatte ich auch für 25$ einen online Kurs für Anfänger in Kalligraphie mit der Spitzfeder gebucht, war super und jeden Dollar wert.

 

Beim zweiten anstehenden Geburtstag kommt die 7. Null und mit der Dame verbinden uns fast 30 gemeinsame Jahre.

Aus schwarzem Tonkarton habe ich die Karte zugeschnitten und mit der Spitzfeder und goldener Tusche aus dem Coliro Farbkasten beschriftet.



Mit allen Farben aus dem Tuschkasten habe ich die 70 mittels feinem Pinsel noch mit einem einfachen Blattmuster verziert. Fertig sieht das Geschenk dann so aus:

Dann stürzen wir und mal in die Feierei, schönes Wochenende allerseits!

Cool!

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Kreatives Chaos herrschte heute Nachmittag auf unserem Küchentisch. Regenwetter, Frau H. allein zu Haus, wunderbare Vorraussetzungen für „Jugend forscht“–äähh: Seniorin übt…

 

Mein neuer Tuschkasten war angekommen, große Freude!

Mit dem altbekannten Schultuschkasten meiner Kindheit haben diese Farben  in der Qualität (und leider auch  im Preis) nichts gemeinsam, das ist eine ganz andere Liga. Seht mal:


Bei Youtube hatte ich eine Video gesehen, in dem diese Perlglanzfarben als Tinte für Spitzfedern benutzt werden. Die Farbe wird dafür mit einem Pinsel aufgelöst und dann auf die Rückseite der Feder aufgetragen.

Das musste ich SOFORT ausprobieren und das klappt tatsächlich, obwohl ich im Umgang mit der Feder noch nicht so geübt bin. Auf einem Reststück Fotokarton deckt die Farbe phantastisch und die Schrift funkelt wirklich richtig metallisch, ganz, ganz toll!

Als nächstes habe ich probiert, mit einem Pinsel auf dem Fotokarton zu schreiben (das nennt sich watercolor brushlettering auf neudeutsch):

 

Der metallische Schimmer ist auf einem Foto schwer darzustellen, aber ich glaube, man ahnt ihn zumindest.

Dem großen „cool“ noch schnell ein paar Schatten zugefügt und schon erscheint der Schriftzug dreidimensional.

Silber musste heute auch noch dran glauben, was mit der Feder nicht ganz so gut funktionierte. Vermutlich war die „Tinte“ dafür etwas zu dickflüssig angerührt.

Dafür ging der Farbauftrag mit einem 8er Pinsel richtig gut. Ich wollte unbedingt ausprobieren, wie die Schrift auf Kraftpapier wirkt, habe davon jedoch nur dünnes Geschenkpapier im Haus. Selbst das funktioniert und das Ergebnis ermutigt mich, Kraftpapier in dickerer Qualität zum Lettern anzuschaffen.

 

Auch hier wirkt die Schrift durch Hinzufügen von Schatten sehr plastisch und dreidimensional .

 

 




Diese Materialien habe ich verwendet:

Perlglanz-Farbkasten von Finetec, z.B. bei Ama*on

Federhalter oblique mit Feder Brause 66 EF, z.B. bei Federführend

Silbrig glänzender Schattenstrich: Sakura Kelly Roll Stardust, z.B. über Ama*on

Dunkler Schatten im letzten Bild: Ecoline Brushpen, dunkles grau 717, z.B. bei Frau Hölle

 

Virenstreuende Grüße

 

Heidi hat schon wieder Geburtstag!

Anlässlich Heidis Geburtstages im Jahr 2018 habe ich den Artikel zu den turboschnellen Handstulpen geschrieben und auch eine Anleitung zu den Handwärmern verfasst. An das Geburtstagsgeschenk 2019 erinnere ich mich nicht, aber jetzt ist es schon wieder so weit!

Was im Paket drin ist, kann ich hier noch nicht verraten, aber die Verpackung zeige ich euch schon mal:

 

In den Kommentaren zu meinem letzten post über meine Anfängerversuche im Handlettering fragte mich jemand, was ich denn mit schöner Schrift anfangen will.

Och, da fällt mir so einiges ein! Beispielsweise wird die schlichte Verpackung in Kraftpapier verziert mit einem selbst geschriebenen Etikett auf Transparentpapier.

Dann versuche ich mich am Gestalten von gerahmten Worten, hier z.B. für die Küche:

Der Wechselrahmen trägt seinen Namen zurecht: Das Bild genügt ungefähr alle 2 Tagen nicht mehr meinen Ansprüchen, weil ich schon wieder etwas Neues gelernt habe und das unbedingt ausprobieren muss. (Im mOment ist die 3. Version im Rahmen, aber nicht mehr lange!)

An einem ganz großen Schriftzug habe ich mich versucht- der ist erst seit gestern im Rahmen und darf auch erstmal bleiben.



Bei Instagram, Pinterest und Youtube finde ich soviel Inspiration, dass ich ganz froh bin, dass das Wetter noch so schlecht ist! (Schlagwort sind z.B. Handlettering, brushpen…)

Happy weekend allerseits!

Ingrid

Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen: Auch Strickgarn ist noch im Angebot und zwar:

5x50g Mondo 5 von Lana Grossa in off white, Farbe 016. 52% Schurwolle, 48% Baumwolle, LL120m/50g., Nadel 3.5-4.5. Gekauft für 4.95 pro Knäuel, jetzt 10€ für 5 Knäuel .

10x50g Miro 10 von Schoppel in creme, Farbe349980, 50% Baumwolle, 50% Polyacryl, LL90m/50g, Nadel 4-5, Gekauft für 3.95 pro Knäuel, jetzt 30€ für 10 Knäuel.

 

Nun zu den Büchern, aus meiner umfangreichen Strickbibliothek gebe ich ab:

 

Schurch: Sensational knitted socks

Nicht mehr erhältlich, bei Ama… gebraucht ab 23.60 plus Porto. Meins ist neuwertig, 19€. VERKAUFT

 

 

Lena Fuchs: Superidee Socken stricken

Mit Grundkurs und Schritt für Schritt Anleitungen, jetzt 5 Euro.

 

 

Rowley: Socks, Socks, Socks

Die Siegermodelle eines Sockenwettbewerbs mit Anleitungen, tolle Modelle mit Anleitungen.

Neu für über 20€ aus USA importiert, jetzt 6€. VERKAUFT

 

 

 

 

Schurch: Knitting marvelous mittens

in neuwertigem Zustand bei Ama… ab 24 €, hier 19€

 

 

Ewa Jostes: Der geniale Handschuh workshop

Nicht mehr erhältlich, bei Ama… ab 75€ gebraucht, in neuwertigem Zustand ab 162€, hier 35€ mit pers. Widmung der Autorin

 

 

 

Mützen und Handschuhe von Welt

bei Ama… 17€ plus 4.99€ Porto, hier für 14 €

 

 

 

Marianne Kinzel: Modern lace Knitting, Band 1 und 2

bei Ama… 10.34€ und 12.64€, hier zus. für 15  VERKAUFT

 

 

Also modern sind die beiden Bücher bestimmt nicht, nur schwarz-weiß gehalten, keine Hochglanzfotos. Aber: Daraus habe ich dieses phantastische Tuch gestrickt-allein dafür lohnt sich die Anschaffung.

 

 

 

Mason Dixon Knitting: Outside the lines

Bei Ama… für 33.18 plus 3€ Versand, hier 20€

 

 

 

Szabo: Aran Sweater Design

Bei Ama… 20€, hier 15 €

 

 

 

 

Elaine Rowly: A Gathering of Lace 

Bei Ama… 24.99€, hier 17 €

 

 





Lisa Lloyd: A Fine Fleece

Bei Ama… 24.25 plus 4.95 Porto, hier für 18€. Verkauft






 

Alison Daykin: Creative Spinning

Engl. Originalausgabe für 15€

 

 

 

 

 

Dorothea Fischer: Naturfarben auf Wolle und Seide

Bei Ama… 31.90€, hier 25€

 

 

Alle Bücher sind neuwertig und stammen aus unserem tierfreien Nichtraucherhaushalt. Wunschporto kommt jeweils hinzu. Am liebsten versende ich versichert mit DHL und frankiere online. Päckchen, oder Bücher- und Warensendung ist unter Einhaltung der Gewichts- und Größengrenzen ebenfalls möglich, dann aber auf Risiko des Käufers. Bezahlung gerne per PayPal, Überweisung wird natürlich auch akzeptiert. Solange nicht als verkauft gekennzeichnet sind die Bücher noch zu haben.

(Ich könnte wetten, dass ich auch „Heirloom Knitting“ besitze und verkaufen würde, aber ich finde es nicht!!!)

In diesem Sinne tüddelige Grüße

Schreiben lernen

(Unaufgeforderte und unbezahlte Werbung, aber ich bin echt begeistert!)

Ich erinnere mich noch genau an die Schreibübungen im ersten Schuljahr: Ein kleines Schulheft, gebunden in schwarzer Pappe, ein bunter Plastikumschlag drum und 4 Linien pro Zeile. Zwischen den beiden mittleren Linien wurden die kleinen Buchstaben geschrieben, bloß nicht die Grenzen überschreiben! 3 Sternchen in rot von der Lehrerin waren die ersehnte Belohnung. Fräulein v. Below unterrichtete uns, ein echtes Fräulein!

So ähnlich komme ich mir jetzt wieder vor, weil ich nämlich freiwillig und sehr gerne wieder Schreibübungen mache:

Fleißig mache ich einfache Strich-und Schwungübungen und kann es kaum erwarten, dass daraus endlich Buchstaben oder (heiß ersehnt) ganze Wörter entstehen.

Was ich da entdeckt habe, nennt sich „Handlettering“ oder auch „Brushlettering“; ist so eine Art Buchstabenakrobatik. Geschrieben, oder besser gemalt, wird mit einer Art Filzstift, der aber eine pinselartige Spitze hat.

Die Kunst ist es zunächst, Aufstriche mit gaaaanz wenig Druck zu schreiben, so dass der Aufstrich sehr dünn und zart wird. Bei Abstrichen hingegen wird viel Druck auf den Brushpen gegeben und die Linie wird breit und intensiv. Das muss man üben, insbesondere die Übergänge haben es in sich und wollen trainiert werden.

Seit vielen Jahren schreibe ich Karten, Gutscheine etc. immer mit  Bandzugfeder und Tusche in Frakturschrift. Durch diese vermeintliche Vorkenntnis fallen mir jetzt die runden Formen der Buchstaben echt schwer. Sobald die Aufmerksamkeit nur etwas nachlässt, falle ich sofort zurück in die strenge gerade Form der Fraktur.

Jedenfalls entdeckte ich vor 3 Tagen auf Pinterest kostenlose Vorlagen für Brushlettering von diversen Anbietern. Wenn man dann auf deren Homepage schaut, findet man jede Menge Informationen über das benötigte Material und oftmals werden auch Workshops vor Ort oder auch online angeboten. So kam ich auf die Seite www.handletteringlernen.de, auf der unter dem Menüpunkt „Lernen“ alles aufgeführt ist, was Frau als Anfänger so wissen muss.

Ich bestellte also das dort empfohlene Papier und 2 Brushpens und übe nun seit 3 Tagen mehrfach am Tag für je 10 oder 15 Minuten. Mittlerweile habe ich auch Timos Handlettering online Kurs gebucht und mit Hilfe der Videos und Druckvorlagen geht es  gut voran.

Nach den Schwungübungen kamen endlich die Buchstaben an die Reihe

und danach auch einfache Wörter.

 

Die Druckvorlagen nachzuziehen klappt problemlos, aber alleine und frei zu schreiben ist eine echte Herausforderung. Außerdem sitzt die Schreibweise für jeden einzelnen Buchstaben ja noch nicht, so dass ich immer wieder nachschauen muss.

 

Oft wird man im Video aufgefordert, mit seinem Namen oder einem Lieblingswort zu experimentieren und da tauchen auf einmal ungeahnte Schwierigkeiten auf. Seht selbst (der Vergleich mit einem Erstklässler ist nicht von der Hand zu weisen!)

 


Es gibt auch eine facebook-Gruppe für Leute, die Timos online Kurs belegt haben, aber leider bin ich zu blöd, mich überhaupt bei fb anzumelden…😇.
Naja, für 3 Tage Üben wollen wir mal ganz zufrieden sein. Vermutlich (äh: hoffentlich!) schmunzele ich in einigen Wochen über meine ersten Versuche!

Last Minute Silvester Deko

Wir feiern morgen zu sechst in gemütlicher Runde den Jahresausklang und den Start in das neue Jahrzehnt. Wie immer gibt es ein feines Menu und passende Tischdeko.

Ich mag ja immer gerne Dinge, die wenig Arbeit bereiten , preisgünstig sind,  aber viel hermachen. Falls also noch jemand auf den letzten Drücker etwas dekorieren möchte, der findet hier vielleicht noch die passende Idee.

So ein Fall ist zum Beispiel meine „2020“:

 

Die Lamettagirlande gab es am Samstag für 90 Cent bei DM, sofort kam mir die Idee, ob man daraus nicht irgendwie eine Jahreszahl basteln könnte. Zunächst habe ich mir die 2 und  die 0 (und die 1 für’s nächste Jahr)auf DIN a 4 Größe ausgedruckt, auf Pappe übertragen und mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband  die Lamettagirlande darauf befestigt.

 

 

Als Tischdeko ist diese Jahreszahl leider zu groß, aber an der Wand macht sie sich auch ganz gut:

 

Wie schon so oft befindet sich unsere Menukarte wieder auf einer leeren Weinflasche, die von innen mit einer Lichterkette beleuchtete wird.

 

Dafür das Menu ausdrucken und mit Milch auf die Flasche kleben, kann leicht wieder abgelöst und durch ein anderes Menu ersetzt werden.

Für die Tischdeko habe ich mir im Internet Druckvorlagen für Uhren gesucht und sie in der Größe passend für die Platzteller ausgedruckt.

Die Servietten sind mit Lamettagirlande umwickelt und werden verziert mit je 2 Wunderkerzen und einem Glitzerstern am Schaschlikspieß.

 

Silbrig glitzerndes Geschenkband dient als Luftschlange und ziert auch die Weingläser.

 



Ihr seht: Dekotechnisch sind wir startklar und können uns so morgen stressfrei dem Kochen zuwenden.

Euch allen wünsche ich einen tollen Silvesterabend, einen guten Start ins neue Jahrzehnt und ein spannendes und vor allem gesundes 2020!

Eine Hippe bezeichnet nicht nur ein Messer oder ein zappeliges, dürres Mädchen, sondern auch eine Art von Gebäck: Ein sehr dünnes, sehr knuspriges, sehr leckeres, sehr mürbes Etwas, ideal zum Füllen mit Sahne, Creme oder Eis.

Da wir im Moment dauernd Gäste bekochen, muss immer mal wieder eine neue Dessert-Creation her.

Irgendwie gefiel mir die Herausforderung, mich an Hippen zu wagen und ich muss sagen: Das geht viel einfacher, als frau denkt! Der Teig wird nur schnell mit dem Löffel zusammengerührt. 4×1 Esslöffel davon wird auf ein Backblech gegeben, 15-20m Minuten bei 170 Grad backen und dann kommt das hier aus dem Ofen:

Nach ein 1 oder 2 Minuten Abkühlen legt man die Hippen über den Boden eines Glases und wie von selbst werden daraus künstlerisch geformte Schälchen :



Am Ende eines festlichen Essens lässt sich daraus ein dekorativer Teil des Desserts gestalten:

 

Im Falle des Captains Dinners hatte ich die Hippe mit Parfait von der gebrannten Mandel gefüllt und zusammen mit Brownie-Kuchen und beschwipstem Zwetschgenkompott serviert.

(Festliches Dinner verlangt festliche Kleidung 🙂

 

 

Das schöne ist: Die Hippen bleiben tage-(wenn nicht gar wochenlang) knusprig, wenn sie in einer Dose luftdicht verpackt werden. Deswegen habe ich heute gleich die Produktion für Weihnachten und Silvester gestartet. Immer nach dem Motto: Was fertig ist, ist schon mal fertig.

Falls ihr bis hierher durchgehalten habt, kommt hier noch der link zum Rezept für die Hippen, das ich bei Chefkoch gefunden habe: KLICK

 

Nahtloser Übergang zum 2. Thema:

Hat jemand Interesse an altem Bauernleinen? Abzugeben hätte ich folgendes:

Von oben nach unten:

3.60m x 48cm ungenähtes Leinen im Gerstenkornmuster, 6€/m

5 gestreifte Handtücher, Leinen, je 48×100 cm, 7.50/Stück

2 Stücke ungenähtes Leinen, je 2.40x160cm, 30€ pro Stück

1 Leinenballen, 10,80m x0.70cm, 70€

(update: Gerstenkorn, Handtücher und der Ballen sind weg)

Detailfotos gerne auf Anfrage per email.

Da das Leinen über 100 Jahre alt ist, hat es z.T. entsprechende Lagerungsspuren; je öfter es gekocht wird, umso heller wird es. Vor einigen Jahren hat mir Andrella wunderschöne Kissen aus meinem Leinen genäht, wisst ihr noch? Sie sind auch heute noch wunderschön. Im letzten Jahr habe ich mir 12 Tischsets aus Leinen nähen lassen-irgendwie fällt mir immer noch etwas Neues ein, was ich daraus genäht haben möchte.

Falls ihr euch fragt, warum ich dann Leinen verkaufe: Meine Vorräte reichen für mehr als ein Leben!

Diese Tischdecke ist für 50€ ebenfalls zu verkaufen, Maße 95×55 cm.

 

Sie ist schneeweiß, deswegen bin ich mit nicht sicher, ob das Leinen, das hier verarbeitet wurde, wirklich alt ist. (Die fleckige Struktur ist durch die Aufnahme bei Lampenlicht bedingt). Die Spitze ist handgehäkelt und fachmännisch angekettelt.

 

Habt alle schöne Weihnachten, ein paar besinnliche Tage mit der Familie zwischen den Jahren und einen grandiosen Start ins neue Jahr 2020!