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Eine Hippe bezeichnet nicht nur ein Messer oder ein zappeliges, dürres Mädchen, sondern auch eine Art von Gebäck: Ein sehr dünnes, sehr knuspriges, sehr leckeres, sehr mürbes Etwas, ideal zum Füllen mit Sahne, Creme oder Eis.

Da wir im Moment dauernd Gäste bekochen, muss immer mal wieder eine neue Dessert-Creation her.

Irgendwie gefiel mir die Herausforderung, mich an Hippen zu wagen und ich muss sagen: Das geht viel einfacher, als frau denkt! Der Teig wird nur schnell mit dem Löffel zusammengerührt. 4×1 Esslöffel davon wird auf ein Backblech gegeben, 15-20m Minuten bei 170 Grad backen und dann kommt das hier aus dem Ofen:

Nach ein 1 oder 2 Minuten Abkühlen legt man die Hippen über den Boden eines Glases und wie von selbst werden daraus künstlerisch geformte Schälchen :



Am Ende eines festlichen Essens lässt sich daraus ein dekorativer Teil des Desserts gestalten:

 

Im Falle des Captains Dinners hatte ich die Hippe mit Parfait von der gebrannten Mandel gefüllt und zusammen mit Brownie-Kuchen und beschwipstem Zwetschgenkompott serviert.

(Festliches Dinner verlangt festliche Kleidung 🙂

 

 

Das schöne ist: Die Hippen bleiben tage-(wenn nicht gar wochenlang) knusprig, wenn sie in einer Dose luftdicht verpackt werden. Deswegen habe ich heute gleich die Produktion für Weihnachten und Silvester gestartet. Immer nach dem Motto: Was fertig ist, ist schon mal fertig.

Falls ihr bis hierher durchgehalten habt, kommt hier noch der link zum Rezept für die Hippen, das ich bei Chefkoch gefunden habe: KLICK

 

Nahtloser Übergang zum 2. Thema:

Hat jemand Interesse an altem Bauernleinen? Abzugeben hätte ich folgendes:

Von oben nach unten:

3.60m x 48cm ungenähtes Leinen im Gerstenkornmuster, 6€/m

5 gestreifte Handtücher, Leinen, je 48×100 cm, 7.50/Stück

2 Stücke ungenähtes Leinen, je 2.40x160cm, 30€ pro Stück

1 Leinenballen, 10,80m x0.70cm, 70€

(update: Gerstenkorn, Handtücher und der Ballen sind weg)

Detailfotos gerne auf Anfrage per email.

Da das Leinen über 100 Jahre alt ist, hat es z.T. entsprechende Lagerungsspuren; je öfter es gekocht wird, umso heller wird es. Vor einigen Jahren hat mir Andrella wunderschöne Kissen aus meinem Leinen genäht, wisst ihr noch? Sie sind auch heute noch wunderschön. Im letzten Jahr habe ich mir 12 Tischsets aus Leinen nähen lassen-irgendwie fällt mir immer noch etwas Neues ein, was ich daraus genäht haben möchte.

Falls ihr euch fragt, warum ich dann Leinen verkaufe: Meine Vorräte reichen für mehr als ein Leben!

Diese Tischdecke ist für 50€ ebenfalls zu verkaufen, Maße 95×55 cm.

 

Sie ist schneeweiß, deswegen bin ich mit nicht sicher, ob das Leinen, das hier verarbeitet wurde, wirklich alt ist. (Die fleckige Struktur ist durch die Aufnahme bei Lampenlicht bedingt). Die Spitze ist handgehäkelt und fachmännisch angekettelt.

 

Habt alle schöne Weihnachten, ein paar besinnliche Tage mit der Familie zwischen den Jahren und einen grandiosen Start ins neue Jahr 2020!

 

 

 

Die Pilzernte ist in vollem Gange!

In 2018 haben wir vermutlich wegen der anhaltenden Trockenheit nicht einen Pilz gefunden, die Pilzernte fiel komplett aus. Nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Zeit entschädigt uns die Natur nun aber reichlich.

 

 

Die Maronen schießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden.

 

Nimmt man einen Pilz aus dem Boden, sieht das Auge schon die nächsten Objekte der Begierde.

Maden sind in diesem Jahr nicht so sehr das Problem wie die Schnecken; auch junge Pilze haben oft schon den großen Appetit der Schnecken zu spüren bekommen.

 

O.k., man muss auch mal gönnen können! Bei der Pilzschwemme kann ich dann auf solche alten und angefressenen Exemplare gut verzichten, da können die Schnecken den Rest auch noch haben.

 

Der Ausdruck „Ich geh mal Pilze suchen“ ist im Moment nicht korrekt, ich sage immer:“Ich geh mal Pilze holen„.

Die Ausbeute nach einer knappen Stunde: Ein Korb voller toller Speisepilze. Überwiegend Maronen, 2 kleine Steinpilze, 3 Goldröhrlinge und 1 Ziegenlippe.





Aus dem Dauerregen grüßt

 

Nach dem Totalausfall der Pilzernte im letzten Jahr steigt in diesem Jahr nach einigen Regenfällen die Chance auf leckere Pilzgerichte. Alljährlich bekommen im Herbst meine Pilzsammeltipps für Anfänger aus den letzten Jahre viele Klicks. Teil 1-3 verlinke ich am Ende dieses Beitrages.

 

Aus aktuellem Anlass geht es in diesem Beitrag um den Riesenbovisten. Nein, das sind NICHT diese graubraunen Dinger, die mächtig stauben, wenn man drauf tritt. Riesenboviste sind, wie der Name schon vermuten lässt, viel größer, kugelig , außen weiß bis beige und auf der Schnittfläche homogen schneeweiß. Sie erreichen Größen bis zu Handball- oder gar Fußballgröße.

Diese Exemplare fand ich „nebenbei“ auf dem Golfplatz:

 

Auf dem Foto liegen alle 4 nebeneinander auf der heimischen Wiese. In freier Wildbahn findet man sie am ehesten am lichten Waldrand, etwa so:

 

 

Sie haben nicht den typischen Hut und Stiel, wie man es z.B. von Champignons kennt. Auf dem folgenden Foto erkennt man gut die große Kugel und ihren in Relation dazu winzigen Wurzelbereich.

 

Wenn man den Riesenbovisten durchschneidet, blickt man auf eine schneeweiße, homogene Schnittfläche. Das ist in etwas so, als ob man einen großen Radiergummi durchschneidet.

 

 

Zum Putzen den Pilz gründlich waschen, nicht entfernbare Erdreste abschneiden und Tierfraßspuren großzügig entfernen.

 

Sehr bekannt ist die Zubereitungsart als Schnitzel: Den Bovisten in dicke Scheiben schneiden, in Ei und gesalzenem Paniermehl wenden und wie ein Schnitzel braten. Wir bevorzugen jedoch die Zubereitung als Ragout zu Reis oder Pasta.

 

Ragout aus Bovisten

Riesenbovisten geputzt und gewürfelt

1 dicke Zwiebel in Würfeln

Gemüsebrühe

Frühlingszwiebeln oder Lauch  in feinen Ringen

Sahne

Salz, Pfeffer und ein Hauch Knoblauch

frische Petersilie

 

 

Und so geht’s:

Zwiebel in etwas Öl glasig werden lassen, Bovistenwürfel mit anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Pilze fast gar sind. Dann die Frühlingszwiebeln zugeben und zu Ende garen. Zum Schluß die Sahne dazu geben und  abschmecken , Petersilie gibt den letzten Schliff.

Spaghettis separat kochen und für mindestens 10 Minuten mit zum Pilzragout in den großen Topf geben, damit sich die Pasta mit der Soße vollsaugt. Auf dem Teller mit gehobeltem Parmesan und Petersilie anrichten.

 

 

 

 

Wie immer gilt für alle Pilz-Unerfahrenen: Im Zweifel IMMER einen Pilzkenner zu Rate ziehen! Und das lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig!


Und hier kommen noch die links zu meinen ersten 3 Pilzartikeln:

Pilze suchen für Anfänger

Pilze suchen für Anfänger Teil 2: Maronen Röhrling

Pilze suchen für Anfänger Teil 3: Der Rotfußröhling

Man liest sich!

Zitronenzucker

Neulich klagte ein Freund darüber, dass die Torte einfach nicht so gut schmecke wie sonst, weil keine Zitronenzucker mehr im Hause gewesen sei. Zitronenzucker? Was ist das denn? Nie gehört! Google hilft : Ah ein Fertigprodukt von Dr. Oe und Kollegen, ein aromatisierter Zucker, der gleichzeitig süß und sauer schmeckt. Ob man das selbst herstellen kann?

Sämtliche Bio-Zitronen, die ich in der letzten zeit verbraucht habe, wurden vor dem Auspressen nackig gemacht und der Abrieb auf dem Fensterbrett getrocknet.

 

Im Glas sind die getrockneten und gesammelten Schalen zu sehen. Heute habe ich den Abrieb mit etwa  der 3fachen Menge Zucker vermischt und alles im Mixer zerkleinert.

 

Das Ergebnis erinnert optisch etwas an Paniermehl, schmeckt aber glücklicherweise aromatisch süß/sauer.

 


Einen kleinen Teil des Zitronenzuckers habe ich versuchsweise noch mit etwas Zitronensäure in Pulverform vermischt, mal sehen, ob das Vorteile bringt.

Der Zitronenzucker wird jetzt in ein dekoratives Glas gefüllt und dem oben erwähnten Freund geschenkt. Wir wollen doch immer perfekte Torten bei ihm essen! (Gruß an dich, Volker!)

Man liest sich!

Strickjacke Bärbel

Tatsächlich ist hier eine Strickjacke fertig geworden! Hab‘ gerade im blog eeeewig zurück gescrollt, wie lange ich das Garn schon habe: Januar 13!  

 

 

In dem post ist auch schon die Maschenprobe zu sehen. Die Jacke war auch zackzack fertig -bis auf die letzten 10 cm an beiden Ärmeln. Sobald die spannenden Areale fertig gestellt sind und nur noch geradeaus gestrickt wird, ist es für mich langweilig. So lag die Jacke 6 Jahre unfertig in der Ecke rum und wurde nun aber wirklich beendet.

Ich hatte Notizen gemacht, um die Anleitung dazu zu veröffentlichen, ABER: Selbige sind verschwunden, keine Ahnung mehr, wie ich die Jacke gestrickt habe!

Alle Kanten der Jacke rollen sich dekorativ, das bildet einen schönen Kontrast zu der ansonsten sehr schlichten Machart.

 

Im Nachhinein hätte die Jacke insgesamt etwas weiter sein können, eigentlich hatte ich mir einen oversized style gewünscht. Wie (fast) alle meine gestrickten Sachen wird auch diese Jacke wohl eher nicht getragen werden.

 





Die Garn Kombination ist toll: Federleicht und doch wärmend.

Gesehen hatte ich damals eine ähnliche Jacke bei Ravelry von bholstraeter und mit ihr über Konstruktion gemailt. Ihr zu Ehren heißt meine Jacke nun „Bärbel“.

Schönes WE!

Socken gestrickt…

Nach (gefühlter?) jahrelanger Strickabstinenz sah ich mich an einem regnerischen Wochenende bei Ravelry um und entdeckte ein Paar Socken, das mich sofort und total anfixte. Es war dieses von dorotheac gestrickte Modell, das mein Herz in Windeseile eroberte und mich zum sofortigen Wolle bestellen animierte.

Meine Socken sind also „nur“ nachgestrickt, die Idee stammt von dorotheac. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank, meine Liebe!

 

Wer jetzt auf eine komplette Anleitung hofft, den muss ich enttäuschen. Dennoch kann man dieses Modell nachstricken, wenn man bereit ist, ein wenig Zeit und Mühe zu investieren.

Grundlage ist meine Anleitung „Basic Toe Ups„, es wird also von der Sockenspitze aus nach oben gestrickt.

 

 

 

Zunächst hatte ich mit den üblichen 64Maschen für Gr. 40 und Nadeln 2.5 begonnen. Das Lochmuster scheint jedoch mehr Breite zu ergeben, so dass ich ribbelte und erneut mit 60 Maschen und Nadeln 2.25  startete.

Das Lochmuster entdeckte dorotheac in dem Buch „Die Strickmusterbibel“ von Hitomi Shida; es ist das Muster Nr. 45. Per Blick ins Buch kann man bei Amazon vom Ipad aus  auch das Muster 45 nebst chart ansehen ;-), auf dem MAC geht das seltsamerweise nicht.

Der Lochmusterstreifen wird jeweils auf der Fußaußenseite angeordnet und die Maschenverteilung ist genauso wie bei meinem Muster „Asymmetria

 

Das Muster strickt sich keinesfalls auswendig, die Logik dahinter habe ich bis zum Schluss nicht verstanden. Sonderlich schwierig ist es dennoch nicht, hat wirklich Spaß gemacht . Das Magnetbrett samt chart muss halt immer dabei sein.

 

Das Ergebnis finde ich absolut überzeugend und die Socken werden ab sofort im Beruf in offenen Birkenstocks zur Schau gestellt…ääähhhh…getragen, meinte ich….

Besonderes Grüße an dorotheac und: Man liest sich! Schon bald!

Kleine Vorschau

Ein privates (fast)perfektes Dinner

Aufgrund der aktuellen Rechtsprechung eine Bemerkung vorweg: Im folgenden Text kommt möglicherweise Werbung vor. Ich habe weder eine Kooperation , noch verdiene ich in irgendeiner Weise an den links. Ich gebe hier ausschließlich meine freie Meinung wieder.

Da wir gerne kochen, wird hier mit Begeisterung hin und wieder „Das perfekte Dinner“auf VOX geschaut. Um mich da anzumelden, bin ich zu feige- und will auch kein Kamerateam im gesamten Haus herum laufen haben!

Mit 3 Ehepaaren kam uns die Idee, ein privates perfektes Dinner zu organisieren. Amazons Alexa wurde gefragt, wer zuerst kocht. Ihre Antwort: „Natürlich du, Ingrid!“ Gestern Abend war es hier soweit, wir bekochten unsere Gäste.

Schon seit Wochen schrieben wir Ideen auf, schmiedeten Pläne, verwarfen sie wieder, fingen von vorne an…

Schließlich sollte so etwas wie ein roter Faden im Menu enthalten sein und -besonders wichtig- es muss ja auch zeitlich alles machbar sein.

Wir entschieden uns letztendlich für ein Menu zum Thema Frühling und starteten mit einer „Inge als Aperitif“ (Foto leider vergessen), aber Rezept von hier. Als kleiner Knabberei dazu hatte ich „Sables sales pour l’aperitif“ gebacken .

 

 

Tischdeko macht mir ja besonders viel Freude, ich mag es gerne schlicht.

 

Die Speisenkarte wurde am PC geschrieben und ausgedruckt, mit Milch auf der Rückseite bestrichen und auf eine leere Weißweinflasche geklebt. In der Flasche befindet sich eine Lichterkette, deren Batterie in einem „Fake-Korken“ sitzt. Diese sogenannten Flaschen-Lichterketten sind wirklich preisgünstig-meine ist diese hier von Ama*zon. Nach dem Motto „You get, what you pay for“ ist das Batteriefach nicht etwa aus Metall, sondern aus silbrigem Kunststoff und war zumindest für unsere Weinflasche im Durchmesser zu klein. Ein Gummiring hindert den Korken jetzt am Absturz in die Flasche, geht prima! Was ich gut finde, ist, dass man eine normals AA Batterie einsetzt und nicht (wie bei den meisten anderen Modellen)diese kleinen Knopfzellen, von denen man die passende Größe sowieso nie im Hause hat.

   

 

 

 

 

Der Blumenschmuck ist ebenfalls reduziert und schlicht. Über einen Glashafen habe ich ein paar Zweige gelegt und dann ein paar Blüten darin so drapiert, dass die Blütenköpfe auf den Ästchen hängen.


 

Zur Vorspeise reichten wir einen Salat aus grünem Spargel, Avocado, Frühlingszwiebeln und Kartoffeln mit selbst gebackenem Baguette.

 

Das Baguette backe ich häufiger, es stammt aus dem Plötzblog, ist gelingsicher und schmeckt wunderbar.

 

Der Hauptgang mit gegrillten Filets vom Mufflon, Bärlauchrisotto, Parmesanplätzchen und karamelisierten Karotten war eine logistische Herausforderung. Hätte der Gatte nicht die Grillerei und die phantastische Sauce übernommen, wäre vermutlich alles kalt auf den Tisch gekommen.

 

Inspiriert zu diesem Gericht hat uns diese Rezepteseite: Koch selbst

Als Dessert hatten wir uns „Dreierlei vom Rhabarber“ ausgedacht . Glücklicherweise konnte der örtliche Edeka Markt schon Rhabarber besorgen, offen im Verkauf lag er noch nicht.
Zum warmen Rhabarber Crumble gesellen sich Rhabarber Mousse und ein leichtes Rhabarber-Joghurt Eis- die letzten beiden Dessert Teile ließen sich glücklicherweise prima vorbereiten.

 

Nach einiger Zeit gaben auch die Teelichter ihr kleines Geheimnis preis:

 

Man kauft Teelichter, bei denen der Docht mit etwas Spiel im Wachs sitzt. Papier im passenden Durchmesser beschriften (danke Jana!), genau in der Mitte mit einer Stricknadel lochen und ringsherum ausschneiden. Den Docht aus dem Wachs ziehen, den Kerzeneinleger über den Docht ziehen und bis auf das Metallplättchen herunterschieben. Nun den Wachsteil wieder aufsetzen und darauf warten, dass im flüssigen Wachs die Botschaft sichtbar wird.

Meine Kerzeneinleger habe ich euch hier zum Ausdrucken hinterlegt.

Die Gäste haben natürlich wunderbare Geschenke mit gebracht : Edle aromatisierte Essige in stylischen Flaschen und eine blumige Torte zur Geburtsstunde unseres privaten perfekten Dinners.






Das war ein toller Abend! Aber fast noch besser ist es, dass wir nun noch 2 Mal völlig stressfrei leckeres Essen bekommen!



Man liest sich!

Silvester-Tischdeko auf den letzten Drücker

Weihnachten ist vorbei, nun sind wir in den Vorbereitungen für unsere Silvesterfeier. Wie schon im letzten Jahr feiern wir bei uns in kleinem Kreis mit einem feinen Essen. Die Tischdeko herzustellen hat mir wieder riesigen Spaß bereitet.

 

Ich mag es, wenn man das schöne Walnussholz unseres Tisches sieht und so verzichten wir (wie fast immer) auf das Tischtuch. Das Farbkonzept ist schwarz/weiß/silber. Gerade zu Weihnachten und Silvester darf es doch gerne richtig glitzern!

 

Bei Tchibo gab es vor Weihnachten ein schwarzes Tischband, dass man mit Kreide beschriften kann. An Weihnachten hatte ich doch glatt vergessen, es zu benutzen, aber nun kommt es zum Einsatz.

Ich habe unsere Speisekarte darauf notiert.

 

Im großen Supermarkt waren gestern übrigens am Tchibostand noch solche Tischbänder vorrätig. Die Kreide ist rückstandslos mit einem feuchten Lappen zu entfernen, so dass das Band wohl häufig verwendbar sein wird.

(Die Hyazinthen sind noch sooo mickerig! Vielleicht bekomme ich morgen noch einzelne Zwiebeln. Ohne Plastiktöpfchen in Gläser gesetzt würden mir die Zwiebeln noch viel besser gefallen. Es gab aber doch nur diese mickerigen Dreierpacks…)

 

Bei Pinterest hatte ich die Idee entdeckt, auf den Boden von Teelichtern kleine Wünsche oder Symbole einzulegen, die dann sichtbar werden, sobald das Wachs flüssig geworden ist. Dazu braucht man Teelichter, bei denen der Docht lose im Wachs sitzt.

Docht herausziehen(aber auf dem Metallplättchen verankert lassen!), Bildchen passend ausschneiden, genau in der Mitte mit einer dicken Nadel ein Loch bohren und den Docht hindurch fädeln. Wachsteil wieder darauf setzen.

Sicherheitshalber sollten diese Teelichter nur in einem Glas abbrennen.

 

Rechts vom Teelicht sieht man das „Happy New Year Ticket“. Wer ein solches Ticket besitzt, sichert sich damit ein happy 2019! Wollt ihr auch haben? Die Datei dafür habe ich hier im Schneiderherz blog von Ute entdeckt. Für mehr Glamour Faktor habe ich die Tickets auf Glitzer Papier geklebt und daraus Karten für jeden Platz gebastelt. Für Mitternachts-Glamour stecken Wunderkerzen darin.

 

 

 

Die kleinen quadratischen Happy New Year Dingsis kleben ebenfalls auf Glitzerpapier und werden hier als Tischdeko benutzt. Ich habe daraus aber auch kleine Spießchen gefertigt, die ich in unser Bratapfel-Dessert pieken werde.

Im letzten Jahr hatte ich übrigens mit Uhren dekoriert, nachzulesen hier.

Das war mein Jahresabschluss-post. Kommt alle gut ins neue Jahr und habt ein zufriedenes, gesundes, spannendes und glückliches 2019!

Man liest sich!

Seit Wochen habe ich auf meinen alten Blogeintrag „Turboschnelle Handstulpen mit Anleitung“ täglich über 2000 Klicks. Was ist hier denn los? Ist Stricken groß in Mode? Oder sind Handstulpen überall ausverkauft? Oder verleitet das „turboschnell“ im Titel vielleicht zu der Annahme, mit Leichtigkeit bis Weihnachten etwas Selbstgestricktes präsentieren zu können, das nach 100 Stunden Arbeit aussieht aber in maximal 2 Stunden fertiggestellt ist?

Es geht um diese Stulpen:

 

Und zur Anleitunggeht es hier: Klick

Dabei hätte ich auch noch andere Stulpen im Angebot, nämlich diese hier:

 

Anleitung : Klick

Oder diese:

Mütze 005Die Anleitung ist allerdings kostenpflichtig über die Zauberwiese downzuloaden.

 

Wie wäre es mit Kochen statt deutschlandweitem Handstulpenstrickfieber? Heute gab es hier eine einfache, aber sehr schmackhafte und gesunde Suppe aus roten Linsen und Gemüse.

Rote Linsensuppe

200g rote Linsen

500g gemischtes Gemüse (Karotten, Sellerie, Paprika, Fenchel, Pastinake…)

1 Zwiebel in Würfeln

1 cm Ingwer, gerieben

1 Knoblauchzehe, gepresst

800 ml Gemüsebrühe

400 ml Kokosmilch

etwas Kokosöl

1 TL Currypaste

Saft einer Zitrone oder Limette

Salz, Pfeffer, Süßungsmittel

Schafskäse

Petersilie

 

Gemüse putzen und würfeln. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch in Kokosöl und Currypaste leicht andünsten. Gemüse dazu geben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. 20 Minuten leicht kochen, bis das Gemüse weich ist. Kokosmilch und Zitronensaft zugeben und nach Belieben fein oder etwas gröber pürieren. Mit Salz, Pfeffer und evtl Zucker abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit zugeben.

Im tiefen Teller anrichten, mit Schafskäse bestreuen und mit Petersilie dekorieren.

 

 

Dazu schmeckt ein frischer Salat, bei mir heute Rote Beete Salat:

Rote Beete (roh) und Äpfel zu gleichen Anteilen zu etwas streichholzgroßen Stiften reiben (z.B. mit dem Börner Hobel). Mit Zitronensaft, Leinöl , wenig Salz und Pfeffer und beliebigem Süßungsmittel abschmecken. Ein wenig geriebener Meerrettich darin schmeckt auch sehr gut.

Man liest sich-früher oder später…