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Archive for the ‘Lace-Strickerei’ Category

Hypotenuse by Anne Hanson

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Wie alle Anne Hanson Anleitungen ist auch die Hypoteneuse ausführlich und gut verständlich geschrieben. Das Muster ist einfach, aber nicht langweilig.  Gestrickt habe ich dieses Tuch aus reiner Schappe-Seide, von Frau Zauberwiese , für mich in einem dunkel-changierenden lila gefärbt. Das Gefühl beim Stricken ist toll, weil der Faden so glatt ist und schön glänzt. Gut gefällt mir, dass ich das Tuch sowohl als Stola als auch als Schal tragen kann. Das Material piekst kein bisschen! Das Tuch wiegt   198 g und misst 190x70cm.

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Palatina

Knapp 100g kuschelweiches Luxusgarn aus der Wollerey haben gereicht, um dieses riesengroße Tuch zu stricken:

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Das Garn heißt „Peruba“ und besteht zu 100% aus Babyalpaka, es hat eine Lauflänge von 800m/100g. Unter dem Namen „Palatina“verkauft die Wollerey die Anleitung und das Material für dieses super einfach zu strickende Tuch. Es ist luftig leicht und kuschelweich; dabei ist das Babyalpakagarn überraschend reißfest.

PS: Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass ich geschäftlich weder mit  der Wollerey noch mit irgendeiner anderen Firma verbandelt bin.  Ich verstehe meine positiven Kritiken auch nicht als kostenlose Werbung für eine Firma, sondern als rein subjektive Wiedergabe meiner Meinung, von der vielleicht andere Strickerinnen profitieren können. Weder für meine Meinungsäußerung noch für eine Strickanleitung habe ich je Geld erhalten.

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Revontuli in Kaschmir/Seide

Das Tuch aus dem Bilderkurs „Ein Lacetuch wird gespannt“ hat seine  Form wunderbar beibehalten. Das liegt sicherlich an dem edlen Material:  50%Kaschmir und 50%Seide wurden zu einem hauchzarten Lacefaden mit einer Lauflänge von 486m/100g  handgesponnen . Den Kammzug gibt es bei World of Wool.

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Daraus entstand ein kleiner Revontuli, gestrickt mit Nadeln Nr.3. Die Anleitung gibt es auch in deutscher Sprache kostenlos über Ravelry.

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Bei einem Gewicht von 83 Gramm misst dieses Tuch 145x70cm und ist wirklich einzigartig im Griff.

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Da ich immer mal wieder Anfragen per mail bekommen habe, wir man denn eine Lacearbeit spannt, habe ich dazu mal ein paar Fotos gemacht.

Das fertige Tuch bekommt zunächst ein Entspannungsbad in handwarmem Wasser mit etwas Wollwaschmittel.  Nach dem gründlichen Ausspülen wird es in ein Handtuch gedreht und ist nun bereit zum Spannen.

Dafür benutze ich Schweißdrähte aus nicht rostendem V2A Stahl mit einem Durchmesser von 1,6 mm (kein Tippfehler!). Diese Drähte gibt es nicht im Baumarkt, sondern im Fachgeschäft für Schweißtechnik zu einem Preis von 3,18 Euro für 10 Stück. Durch den geringen Durchmesser sind die Drähte sehr biegsam und elastisch.

Edit: Online kann man solche Drähte hier bestellen.

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Mir extra großen Stecknadeln gelingt das Spannen auf einer weichen Unterlage dann sehr komfortabel. Als Unterlage eignet sich Teppichboden oder eine Matratze; es gibt auch spezielle Matten für diesen Zweck.

An geraden Kanten wird nun der Draht in kleinen Abständen durch die Randmaschen gefädelt.

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Hier ist jetzt die gesamte obere Kante verdrahtet .

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Danach zieht man das Tuch auf dem Spanndraht in die Breite und steckt die ersten provisorischen Stecknadeln, damit man schon mal ein Widerlager hat.

An der gebogenen Kante möchte ich lange Zipfel erzielen, deswegen stecke ich den Draht nur durch die Spitzen der Zipfel und fixiere ihn unter Zug mit ein paar Nadeln. Hier sieht man, wie praktisch der flexible Draht ist:

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Nun beginnt die Feinarbeit: Die Bögen sollen alle gleich breit und lang sein, das Strickstück soll möglichst stark gespannt sein. Dazu werden die Nadeln so oft umgesetzt und der Draht nachgespannt, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist.

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Dies ist nochmal ein Detailaufnahme. Am unteren Bildrand ist die gerade Kante des Tuches zu sehen, der Draht ist in kurzen Abständen durchgefädelt und ca. alle 10 cm mit Stecknadeln fixiert. An der Bogenkante geht der Draht nur durch die Spitzen.

Das Strickstück bleibt nun mindestens so lange gespannt, bis es getrocknet ist; über Nacht ist auch nie verkehrt!

Wer keine Spanndrähte anschaffen möchte, kann selbstverständlich auch nur mit Stecknadeln spannen. Das ist jedoch ein mühsameres Unternehmen, weil die Stecknadeln für ein gutes Spannergebnis sehr eng gesteckt werden müssen. An jeder Nadel entsteht dann ein kleiner Zipfel, was durchaus dekorativ aussehen kann, aber auch nicht immer erwünscht ist.

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Mit Hilfe der KnitPicks Nadeln kann man sehr einfach einen Sicherungsfaden einziehen.

Diese Lifeline ist immer dann sinnvoll, wenn ein schwieriger Abschnitt im Lacemuster droht. Sollte man einen Fehler produzieren, kann man dann einfach die Nadeln herausziehen und ribbeln. Durch den Faden sind die Maschen gesichert und können einfach wieder auf die Nadeln genommen werden.

Wie schon häufiger ist mir auch in diesem Video ein Volabel- Fehler unterlaufen. Selbstverständlich schiebe ich nicht die Nadeln zurück, sondern die Maschen!. Sorry!

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Die Anleitungen und insbesondere die charts von Marianne Kinzel schätze ich sehr. Obwohl die Muster aus den 60er Jahren stammen, haben sie nichts an Aktualität verloren.

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Diesmal habe ich ein Tischdeckenmuster zu einem Dreiecktuch umgearbeitet, die Anleitung stammt aus dem Buch „First Book of Modern Lace Knitting„. Dieses Buch gibt es gerade bei Amazon für 5,90 Euro.

Auch die Anleitung für meinen Rose-Leaf Shawl stammt auch aus diesem Buch.

Der Name „Springtime“ passt nicht wirklich zur Jahreszeit, das Endergebnis hingegen sehr:

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Verarbeitet habe ich 92g  Seide/Merinogemisch mit der Fa. Wetterhoff aus Finnland. Diese Qualität Sivilla mit einer LL von 500m/100g kann man nicht in Deutschland kaufen, ich habe sie aus Finnland schicken lassen und mit Nadeln Nr.3.5 verstrickt.

EDIT: Hatte mehrere Zuschriften, dass es die Wolle bei Maschenkunst in Köln gibt. Das ist aber die Qualität „Silvia“ von Wetterhoff, meine „Sivilla“ ist genau doppelt so dick und deswegen mag ich sie so gern!

Wann werde ich kapieren, dass mir 100g Wolle reichen, und ich nicht immer ein Reserveknäuel kaufen muss???????????

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Es handelt sich um sehr weiche Dochtwolle, die sich gut verstricken lässt. Sie soll aufgrund ihrer Weichheit anfällig für Verfilzen sein, und ist damit wohl nicht geeignet für Bekleidungsstücke.

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Und zum Schluss noch ein Feuerwerk an herbstlichen Impressionen:


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Trachtentuch A

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein großes Problem habe ich mit diesem Tuch, und das ist der Name.

So ein Tuch kann von mir aus alle Namen zwischen Baroque und Bon Jovi tragen, sich aber ein Trachtentuch A um den Hals zu legen, ist hart!

Das Stricken dieses Tuches ist äußerst kurzweilig, keine Reihe ist wie die andere . Ich würde sagen: mittlerer Schwierigkeitsgrad.  Nur 3 oder 4 Reihen verlangten absolute Konzentration und ab Reihe 105 ging nichts mehr ohne Maschenmarkierer. Für Lace-Legastheniker ganz am Anfang der Therapie nicht unbedingt empfehlenswert!

Zum Schluss hat man immerhin 541 Maschen auf der Nadel.

Die Anleitung ist ein Faltblatt von Erich Engeln, zu beziehen über Martinas Bastelkiste.

Die Wolle ist die DUO Merino/Seide in dunkelbraun, die ich sehr empfehlen kann. Sie ist stark verzwirnt und sieht Perlgarn ähnlich. Im Griff erinnert mich das Gewebe an ganz leicht gecrepten Stoff. Dieses Garn ist auch für empfindliche Hälse keine Problem, es kratzt kein bisschen.


Die Farbpalette ist leider nicht sehr groß:

Man bekommt die Wolle bei Utas Wollsucht in Flensburg, 100g kosten 21,50Euro.

Verstrickt habe ich 90g Wolle mit Nadeln Nr.4 auf KnitPicks Rundnadel mit Metallnadelspitzen.

Das Spannen war wegen der ungewöhnlichen Form sehr zeitaufwändig. Meine sehr biegsamen Spanndrähte konnte ich immerhin für den Innenkreis verwenden.

An der Außenkannte habe ich jeden einzelnen Bogen auf der Unterlage festgesteckt. Das hat so lange gedauert, dass das Tuch schon trocken war, bevor jede Stecknadel an ihrem Platz saß. Mit dem Drucksprüher habe ich für erneute Feuchtigkeit gesorgt. Eventuell vorhandene Reste von Rosenschutzmittel schaden sicher nicht, oder? :-))

Zum Vergleich das Tuch vor dem Spannen:

Fazit: Sehr interessantes Stricken, das Tuch sieht auch toll aus. Dennoch: Überhaupt nicht mein Stil. Vielleicht werde ich das gute Stück verkaufen oder verschenken.

EDIT: Schon weg!

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